Mittwoch, 12. März 2014

20 Wochen - Babyupdate

20 Wochen und ein Tag, um genau zu sein.
Oder viereinhalb Monate und ein paar Tage.
Wie man es lieber hätte.

So lange ist der kleine Mann nun schon bei uns.

Pünktlich zu diesem Jubiläum hat sich prompt gestern das allererste Zähnchen gezeigt. 
Unten rechts ist der Schneidezahn durchgebrochen. 
Gibt's ja gar nicht. Klammheimlich. 
Wir haben zwar bemerkt, dass der Muppes wohl irgendwie mit den Zähnen zu tun haben muss. Wahre Sabbersturzbäche, die sich ihre Wege aus dem Mund über die Händchen bis auf die Beine triefend bahnten, dazu der linke Unterarm, der sehr ausdauernd mit Ober- und Unterkiefer bearbeitet wurde. 
Aber dass tatsächlich schon der erste Zahn durchbricht... nein, damit habe ich dann doch nicht gerechnet. Entsprechend groß war die Überraschung.
Nun müssen wir beim Grillen glatt ein Steak mehr auflegen.

Gut, dass wir vor wenigen Tagen mit der Beikost begonnen haben.
Möhrchen sind super, Kürbis macht üble Bauchschmerzen mit dazugehöriger Puperei. 
Also zurück zu den Möhrchen (die machen ja auch viel schönere Flecken!), und irgendwann demnächst kommen vielleicht Kartoffeln hinzu.
Da die Empfehlung lautet, Brei erst ab dem sechsten Monat selber zu kochen (zu empfindlicher Verdauungstrakt vorher und so), und ich sowieso erst einmal schauen möchte, ob der Muppi überhaupt Bock auf Brei hat, werde ich dann wohl in zwei Wochen damit anfangen, sofern die Lust auf Möhrchen und dann eventuell auch Kartoffeln bestehen bleibt.
Erfreulicherweise haben wir einen Bio-Hof im Ort. Dem Hoflädchen werde ich demnächst den ein oder anderen Besuch abstatten.




Ansonsten haben wir ein sehr agiles Männlein, das seinen permanenten Strampeleien im Bauch nun "draußen" in nichts nachsteht. Drehen vom Bauch auf den Rücken klappt schon länger, wenngleich er es nicht allzu häufig zeigt (fauler Kerl), und vor ein paar Tagen hat sich Jonas nun auch das erste Mal vom Rücken auf den Bauch gedreht. Richtig mit Schmackes. Kein mühsames Ackern und Ächzen wie bei Johannas erster Drehung damals. Nein, einmal ordentlich Anlauf genommen und in einem Schwung rum. So geht das!




Langer Lulatsch, das Strahlemännlein. 

Und das ist er wirklich, ein Strahlemännlein. 
Er wird morgens wach und lacht, er lacht den ganzen Tag, und meistens lacht er auch, wenn man ihn abends ins Bett legt. Nur wenn er Hunger hat, sehr müde ist oder ihn etwas zwickt, dann kann er wirklich ungemütlich werden.

Apropos "müde": Das Schlafen ist nach wie vor meistens ein Traum. Zwei bis drei eher kürzere Schläfchen über Tag (etwa eineinhalb Stunden jeweils), dafür schläft Jonas nachts zehn bis zwölf Stunden durch. 
Herrlich!


Zu guter Letzt (für dieses Mal) ist der Muppes ein kleiner Schmuser. Und ich genieße es in vollen Zügen. Johanna stand damals so gar nicht auf übermäßigen Körperkontakt (heute wissen wir ja, warum), aber Jonas braucht ihn und fordert ihn richtig ein. 
Ich liebe es.

Die Zeit verfliegt.
Nun hat Jonas schon den ersten Zahn, dreht sich, brabbelt in einer Lautvielfalt vor sich hin und mit uns, dass es eine wahre Freude ist und isst den ersten Brei.
Etwas langsamer bitte! 
Das geht alles viel zu schnell!

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