Freitag, 27. Dezember 2013

Zurück zur Natur - das gute, alte Holzspielzeug

Im Juni war ich dank einer Shopvorstellung an die Krabbel- und Erlebnisdecke "Rainforest" von Fisher-Price gekommen.

Ich fand sie schon seit Johanna recht niedlich. 
Ziemlich bunt, ziemlich quietschig und ziemlich künstlich, außerdem mit Licht- und Musikgedudel, das auf Dauer ja durchaus Potential zum Nerven haben kann - aber niedlich.




Nach nun etwas über zwei Monaten Alltagstest mit Jonas bin ich sehr froh, dass der Weihnachtsmann dem kleinen Mann einen ganz klassischen Babytrainer aus Holz gebracht hat.

Mit dieser Erlebnisdecke konnte der Muppes nicht allzu viel anfangen.
Ich glaube, er war einfach erschlagen von den ganzen Farben und dem Gebaumel überall, die Musik- und Lichteffekte fand er nun auch nicht so dolle, deshalb gibt es nicht wirklich ein Foto vom Muppes in Aktion mit dieser Spieldecke. 
Ich als Mutti, die den kleinen Mann hinlegen und wieder aufnehmen muss, finde den Raum unter dem Spielebogen - oder eher Spielekreuz - recht schwer zugänglich, vor allem mit Kind, das den Kopf noch nicht halten kann, das also sehr viel Stütze braucht. 

Für größere Babys ist die Decke sicher geeigneter, für die ganz Kleinen nicht so.

Da ich eh seit jeher ein großer Fan von Holzspielzeug war und bin, finde ich es nun nicht sonderlich tragisch, dass uns der Weihnachtsmann eine Alternative für Jonas gebracht hat.




Sieht auch alles gleich viel freundlicher, ruhiger und nicht so überladen aus.
Jonas freut sich.

Und er konnte auch sofort etwas mit diesem Teil anfangen.




Im ersten Moment hat er große Augen gemacht, aber dann fing er gleich an zu spielen, versuchte, die Holzfiguren zu erreichen, was dank der Möglichkeit, den Babytrainer von der Höhe her anzupassen, auch möglich ist und erfreute sich sichtlich an seinem neuen Spielzeug, aber auch an seinen kleinen Erfolgserlebnissen. 
Stupst er die große Clownsfigur in der Mitte an ertönt ein Glöckchen und löst beim Muppes den ein oder anderen freudestrahlenden Jauchzer aus.




Ich denke, von diesem Babytrainer werden wir noch lange etwas haben. 
Da sich seitlich auf den Stangen bewegliche, bunte Ringe befinden hat sich Jonas sogar schon auf die Seite gelegt, um diese zu erreichen. 
Langsam kommt also Bewegung rein.
Das Glöckchen ist übrigens wesentlich besser zu ertragen als das Konservengedudel der Erlebnisdecke.

Insgesamt war es die richtige Entscheidung, von Plastik wieder umzusteigen auf Holz. 
Ich finde es wesentlich schöner, und Reaktion und Interaktion von Jonas zeigen ebenfalls, dass ihm dieser Babytrainer deutlich mehr Spaß macht als die Erlebnisdecke von Fisher-Price.
Und das ist ja die Hauptsache.

Kommentare:

  1. Ehrlich gesagt war ich schwer in Versuchung die Erlebnisdecke zu kaufen. Aber mir scheint, dass so ein einfaches Holzspielzeug für den Anfang wohl viel besser sein wird.

    Danke für den Tipp!

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  2. Gute Entscheidung :)
    Der Großteil der Babys liebt die Fisher Price Decke, deshalb haben wir auch eine für die kleine Tochter gekauft. Am Anfang hat sie sogar gebrüllt, als ich sie darunter gelegt hatte, das war alles viel zu laut.
    Meine Schmerzgrenze war auch überschritten, so viel grelles Plastik:(
    Wir sind dann auch auf einen einfachen aus Holz umgestiegen und der wurde geliebt, da lag sie strahlend drunter!
    Ich denke, es liegt am Kind, manche mögen den Krach und andere sind da etwas sensibler....

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