Donnerstag, 19. Dezember 2013

Schlafen ist was für Anfänger

Und das in jeder Hinsicht.

Der Muppes ist nun etwas mehr als acht Wochen alt, und so wach, wie man mittlerweile ist, wenn man wach ist...




... so wach möchte man auch sein, wenn man eigentlich schlafen sollte.

Vor allem abends macht sich das die letzten Tage ganz extrem bemerkbar. 
Da wird stundenlang gebrüllt, bevor man endlich in den Schlaf gefunden hat. Im schlimmsten Fall.
Es gibt natürlich auch Tage zwischendurch, da klappt es ganz problemlos. 
Gestern zum Beispiel. 
Und... gestern. 
Gestern auch.
Aber ansonsten... bis auf gestern echt schlimm die letzten Tage.

Es ist zwar erst vier Jahre her, aber ich hatte glatt vergessen, wie sehr diese permanente, durchaus nicht leise Geräuschkulisse (so möchte ich es mal liebevoll nennen) an die Nerven gehen kann.
Hat man dann noch eine kleine, trotzende Madame dabei, die anfängt zu heulen, wenn sie die Fliege (oder im Winter eher die sehnlichst herbeigewünschte Schneeflocke) an der Wand stört, könnte man schon mal aus der Haut fahren.
Vor allem, wenn der Muppes schon seit zwei oder drei Stunden gegen das Einschlafen kämpft.
(Gefühl für Raum und Zeit verschwimmt leicht, wenn man kontinuierlich angebrüllt wird.)
Hat man selber dann auch noch in der Nacht vielleicht vier Stunden geschlafen, wenn es hochkommt, weil entweder der Muppes oder aber die Madame oder die eigene Blase irgendetwas von einem wollte, dann ist es ganz vorbei.
Die Belastbarkeit der Nerven nimmt proportional zum wachsenden Schlafdefizit ab. Und man kann gar nichts dagegen tun.

Irgendwann muss dann selbst die liebevollste und aufopfernste Mutti der Welt (die ich sicherlich nicht bin, es gibt bessere Mamas als mich) schon mal in die Küche stürmen und eine Tasse anschreien. Oder einen Teller. Oder was sonst gerade greifbar ist.
Anschließend geht es dann frisch gestärkt und mit ner extra großen Portion Oropax (jedenfalls hätte ich das Zeug gerne hier!) in die nächste Runde.

Im Kopf immer dabei das Mama-Mantra: Es ist alles nur eine Phase!



1 Kommentar:

  1. Hach mensch.. ja man vergisst das sehr schnell ;) Hoffe es ist heute besser... ansonsten: Bei unserem Minikind hat immer geholfen, wenn er in den Schlaf gekuschelt wurde.. ganz eng an mich gekuschelt... ich habe ihm dann ein Shirt von mir dagelassen, wegen dem Geruch. Oder im Tragetuch getragen bis er eingeschlafen ist. Beim Großkind hatte damals Pucken geholfen.
    Aber ja es ist tatsächlich auch noch mal was anderes , wenn das Erstgeborene eben auch da ist.
    Wie heisst es so schön: Der Unterschied beim zweiten Kind ist das erste Kind!!

    In diesem Sinne alles Gute... und viel Schlaf!!!

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