Montag, 30. Dezember 2013

Das neue Jahr sieht mich freundlich an, und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und Wolken ruhig hinter mir. (Johann Wolfgang von Goethe)

Ein Jahr ganz im Zeichen der Kinder auf der einen und der Veränderungen auf der anderen Seite neigt sich dem Ende zu.

Letztes Silvester haben wir beschlossen, dass Johanna ein Geschwisterchen bekommen soll.
Im Januar bereits hat sich der Muppes dann sprichwörtlich bei uns (oder vielmehr bei mir) eingenistet.




Einen Monat später - Ende Februar - bekamen wir dann das erste, kleine Bildchen von unserem Würmchen.
Bereits diese und noch viele folgenden Wochen sollten geprägt sein von sehr unangenehmer, permanenter Übelkeit. Müdigkeit. Kreislauf. 
Der Muppes machte mir die ersten schwangeren Monate nicht gerade leicht.
Und trotzdem genoss ich jede Sekunde, so gut ich konnte.
Nicht immer leicht mit einer kleinen, großen Johanna an der Seite, die die Zeit, die ich in der ersten Schwangerschaft damals noch gut für mich nutzen konnte, nun ohne Rücksicht vollkommen für sich forderte. Nur zu verständlich. Das Mädchen brauchte und braucht immer noch Mama-Zeit.

Dieses kleine Mädchen, das sich während des Jahres so wahnsinnig weiterentwickelt und riesige Entwicklungssprünge auf die Matte gelegt hat.
In diesem Jahr durften wir endlich die Früchte unserer mehr als zwei Jahre langen Therapiearbeit ernten.
Endlich agiert die Madame auf einem Spielplatz wie jedes andere Kind auch.
Endlich machen ihr Menschen- und vor allem Reizmassen so gut wie nichts mehr aus.
Und am allerwichtigsten: Endlich isst sie.
Dieses Jahr 2013 wird uns als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem Johanna das erste Mal in ihrem zu dem Zeitpunkt vierjährigen Leben ihre Zähne zum Kauen benutzt hat. Und seitdem kaut sie! Und kaut und kaut und kaut.
Es kann gar nicht krümelig und bröselig genug sein.
Nahezu alles wird nun gegessen.




Und während die Madame immer mehr reifte, ein größeres, selbständigeres, cleveres, essendes Mädchen wurde, wuchs und wuchs mein Bauch, und der Muppes machte sich immer breiter.
Schon früh konnte ich ihn spüren, und ab dem Zeitpunkt hatte ich kaum eine bauchruhige Minute mehr.
Die Zeit verging wie im Fluge, gestern noch hielt ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand, und auf einmal fand ich mich nach einer trotz Ringelröteln-Infektion sehr schönen, unproblematischen Schwangerschaft am 22. Oktober im Kreißsaal wieder.
Nach sieben Stunden sehr intensiver, toller Geburt lag der Muppes ganz schön verschmiert, aber gesund und munter nicht mehr in sondern auf meinem Bauch.




Seitdem sind wir so richtig zu viert (eigentlich zu fünft, wenn wir Kater Eddy mitrechnen), und das eh schon bunte, turbulente Leben ist noch etwas bunter und turbulenter geworden.

Johanna ist die beste und fürsorglichste, große Schwester, die ich mir hätte wünschen können, und auch für sich selber hat sie einen weiteren tollen Schritt getan: Seit Dezember sind sich Kinderarzt und unsere Therapeuten einig: Johanna braucht keine Therapien mehr. Alles, was nun noch fehlt, schaffen wir alleine. Sagen sie, und davon bin auch ich überzeugt.

Somit schauen wir voller Zuversicht in ein Jahr 2014.
Es ist, wie so oft: Es kann nur besser werden, denn abgesehen von den Kindern ist auch ganz viel eher bescheiden verlaufen, so dass wir das Jahr 2013 von dieser Warte aus eher unter "besser nie geschehen" oder zumindest "zum Glück endlich vorbei" abhaken möchten.




Ich wünsche euch allen einen guten Übergang, und mögen sich eure Wünsche im neuen Jahr erfüllen.
Wir lesen uns nächstes Jahr wieder!

Kommentare:

  1. Ich wünsche euch ganz viel Freude, Glück und Gesundheit für das neue Jahr 2014!
    LG Regina

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  2. Dann hat sich alles zum Guten gewendet und 2013 war euer Glücksjahr!

    An solche Momente muss man denken und sich klammern, das ist das pure Glück. :-)

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  3. Einen guten Start in ein glückliches, gesundes und aufregendes Jahr 2014!!!!

    Liebe Grüße
    Nele E.

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