Freitag, 9. August 2013

Tom ist wieder da!

Super-Gau!
Gestern - am letzten Kindergartentag vor den Sommerferien - bringt meine Mama mittags Johanna mit der Hiobsbotschaft aus dem Kindergarten, dass sie Kater Tom nicht hätten finden können.
Ums Verrecken nicht.

Mir fiel augenblicklich alles aus dem Gesicht.
Hat meine Mama auch gesehen, glaube ich. (Oder?)

Johanna ohne Tom.
Undenkbar.
Seit nunmehr bald drei Jahren ist er ihr treuer Begleiter, ihr bester Freund, Spielkamerad, Gesprächspartner und vor allem Müdigkeits- und Schlafkumpane.
Wie sollte das bloß werden ohne Tom?
Und dann auch noch über die Ferien... Zum Haareraufen!
Szenarien von schreiendem, jammerndem, klagendem Kind in jeder erdenklichen Situation spielten sich in meinem Kopf ab.

Die Madame selber nahm das Ganze recht locker, lachte und sagte lapidar: "Tom ist weg."
Mir war gar nicht nach Lachen zu Mute, war ich in Gedanken schon bei bevorstehendem Abendritual, zu dem auch Kater Tom unwiderruflich gehört.
Dachte ich.
Pustekuchen. Gott sei Dank!

Johanna schlief recht entspannt und ohne große Sehnsucht ein, sehr zu unserem Erstaunen.
Heute Morgen allerdings fing sie dann doch an, nach ihrem Plüschkater zu knatschen, sehr weinerlich, und mir brach es beinahe das Herz, sie da so verloren im Wohnzimmer stehen und ihren Tom vermissen zu sehen.

Gegen 11 Uhr rief ich dann im Kindergarten an - heute war Groß-Reinemachen vor den Ferien. Tom allerdings hatten sie noch nicht gefunden, und ich hatte tatsächlich schlagartig wieder einen Kloß im Hals. 
Wegen eines Stofftiers! 
In meiner Vorstellung hatten wir bereits ein vollwertiges Familienmitglied verloren, Momente mit Tom zogen vor meinem inneren Auge vorbei, und immer wieder Johanna ohne ihren besten Freund.
Diese Schwangerschaftshormone...

Keine drei Minuten nach diesem niederschmetternden Telefonat klingelte erneut das Telefon. Sie hatten Tom gefunden!
Nun hatte ich augenblicklich Freundentränen in den Augen, vor allem als ich Johannas Freude über diese gute Nachricht sah. Sie quietschte, jauchzte, klatschte und hüpfte durchs Wohnzimmer. 
Diese Schwangerschaftshormone!

Kurze Zeit später holten wir den abtrünnigen Kater aus dem Kindergarten ab, und er ward erst mal nicht mehr aus der Hand gegeben. Die Madame hatte ihn doch ganz schön vermisst.





Auch auf dem Spielplatz...




... auf dem wir zusammen mit unseren anderen Kindergarten-Muttis den Nachmittag verbracht haben, ging zunächst nichts ohne Tom. Es wurde geschaukelt, geklettert und rumspaziert, alles mit Tom am oder direkt neben dem Körper.





Letztendlich konnte ich die Madame aber dann davon überzeugen, dem armen Kater eine Pause in meiner Tasche zu gönnen, bevor er doch wieder verloren geht.




Irgendwann entdeckten wir sogar einen ausgewachsenen Igel, vermutlich auf Insekten-Tour.
Die Kinder waren höchst interessiert und fasziniert, gleichzeitig aber sehr vorsichtig und zurückhaltend, wie es sein soll. Und auch ich fand den stacheligen Gesellen außerordentlich niedlich. 
Ich liebe Igel eh.




Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Zwischenstop bei den Enten...




... bevor es müde gespielt, aber glücklich und zufrieden nach Hause ging.

Ein schöner Tag mit glücklichem Ausgang bezüglich Tom, viel Spaß auf dem Spielplatz, und nebenbei auch noch der tollen Nachricht, dass wir in Kürze ein Paket mit Gedöns von Sylvanian Families zum Testen bekommen werden. 
Als eine von 10 Familien erhalten wir das Baumhaus, ein Zubehörset und eine tierische Familie. 
Ich bin schon sehr gespannt, was Johanna dazu sagen wird.

Kommentare:

  1. Zum Glück ist er wieder da :)

    LG
    momscam

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  2. Puh, denn ist ja gut, braver Tom!

    LG
    Elke

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  3. Oh man.. ich kann verstehen, wie es dir geht... mein Großer (5) hängt auch noch sehr an seinem Lieblingskuscheltier.. dem Doodoo.....

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