Mittwoch, 28. August 2013

Schritt für Schritt

Gerade in den letzten Tagen/Wochen bewegt sich so wahnsinnig viel bei Johanna.

Aus gegebenem Anlass - beide Verordnungen (Ergotherapie und Logopädie) waren abgelaufen und wir mussten heute zur Entwicklungskontrolle beim Kinderarzt antreten, um neue Verordnungen zu bekommen - möchte ich auch hier einmal kurz umreißen, wo wir nun eigentlich stehen.

Sehr intelligentes Kind, sprachlich und feinmotorisch ganz weit vorne, daran hat sich nichts geändert.
Wohl aber an Johannas Defiziten. In die absolut richtige Richtung!

Seit wenigen Wochen nun kaut sie. 
Beißt von Nahrungsmitteln ab und erfährt für sich hochkonzentriert in ihren ganz eigenen Wahrnehmungswelt, was man alles mit den Zähnen machen kann, wo man wie viel Druck braucht, dass unterschiedliche Nahrungsmittel unterschiedliche Arten des Kauens erfordern und und und.
Es ist immer wieder wahnsinnig spannend und interessant, ihr Gesicht zu beobachten, während sie diese für sie vollkommen neuen Erfahrungen macht.

Und brandaktuell: Seit wenigen Tagen nun schluckt sie tatsächlich Lebensmittel herunter, anstatt sie nach dem Kauen per Hand wieder aus dem Mund zu befördern. 
Es sind zwar winzige Minifitzelchen, die da zwischen den Zähnen, durch die Speiseröhre im Magen verschwinden, aber sie isst! 
Johanna fängt an zu essen!




In den letzten zwei, drei Tagen verschwanden weichgekochte, kleine Möhrenstückchen, Toastkrümel, Käsestückchen, ein Keks, ein Chicken Nugget (zumindest das innere Fleisch, die Panade blieb liegen) und sicherlich noch das ein oder andere weitere Stückchen in Johannas Mund und wurden tatsächlich heruntergeschluckt.




Zum Hungerstillen reicht das natürlich noch nicht, da müssen nach wie vor Grießbrei und Vanillequark herhalten, aber dennoch sind das riesige Fortschritte.
Ich kann mich nur wiederholen: Johanna fängt an zu essen! 
Und das ist ganz wunderbar!

Natürlich hat sie durch diese ganz neuen Erfahrungen, durch die rasanten Fortschritte, die sie nun macht, jede Menge zu kompensieren
Muss sich erden, braucht Bekanntes, in das sie sich zurückziehen kann, ihre Sicherheitszone in der großen, unbekannten Welt.
Hier hatte ich bereits berichtet, dass Johanna in erster Linie durch das monotone Zerreißen, Schreddern, Zerschnipseln von Papier jeglicher Art kompensiert.

Ihr könnt euch vorstellen, wie es derzeit täglich hier aussieht.
Papierschnipsel, wohin man schaut.






Nur ein kleiner Abriß, der das ganze Ausmaß der Schnipselei gar nicht in voller Pracht wiedergeben kann.
Täglich finde ich hier wahre Papierschnipselberge.
Immerhin vergreift sich Johanna aber nur noch an Papier, das sie ruhig schreddern darf.
Bücher oder ähnliches sind schon lange nicht mehr zerstört worden.

Und wenn sie das braucht, um sich in anderen Bereichen weiterentwickeln zu können - um weitere Fortschritte in Richtung "normales Essverhalten" zu machen - dann karre ich ihr gerne tonnenweise Papier an.

Vielleicht platzt dann auch demnächst irgendwann der Knoten in Sachen "Wasser auf dem Körper" und "Trockenwerden", das sind nämlich noch zwei große Problemfelder neben dem Essen, aber ich bin guter Dinge, dass Johanna sich auch in den Bereichen immer mehr trauen wird.

Gut Ding will Weile haben, und kommt Zeit, kommt Rat (bzw. Verbesserung).

Ich bin jedenfalls wahnsinnig stolz auf mein kleines Mädchen und könnte jedes Mal vor Rührung und Freude in Tränen ausbrechen, wenn ich ihr beim Essen zuschaue.
So kann es weitergehen.

Montag, 26. August 2013

Verflixtes Sodbrennen!

Mittlerweile plagt es mich richtig.
Nach jedem Essen, nach jeder kleinsten Kleinigkeit.
Sehr nervig.
Aber ich weiß ja, dass es in rund acht Wochen wieder weg sein wird.
Daher Augen zu und durch.

Schöner wird es, wenn der Ehemann am Abend mit einer Anti-Sodbrennen-Notfallration überrascht.




Sehr niedlich.
Warme Milch und trockenes Toast. 
Hat vorgestern gute Dienste erwiesen, gestern Abend jedoch leider überhaupt nicht geholfen.
Ich hatte eine grandiose, größtenteils durchwachte Nacht mit Sodbrennen, leichter Übelkeit und unerhörtem Stuhlgang. 
Vors Bett bin ich bei einem meiner unzähligen, nächtlichen Klogänge auch noch gelaufen.
Aua!

Samstag, 24. August 2013

Tierischer Spielspaß mit Sylvanian Families!

Der Osterhase hatte Johanna bereits zwei kleine Sets der Sylvanian Families gebracht, hier hatte ich darüber berichtet.

Nun sind wir passenderweise in den Genuss eines großen Sylvanian-Families-Testpakets gekommen - vielmehr ist Johanna in diesen Genuss gekommen, ich durfte daneben sitzen und Fotos machen.




Das große Baumhaus, die Schlappohr-Hundefamilie und ein dreistöckiges Hochbett (welches auch auseinander genommen und einzeln gestellt werden kann) fanden den Weg zu uns.

Johanna war schon beim Auspacken total begeistert und ihre Äuglein strahlten, und als dann alles (sehr zügig und einfach) zusammengebaut war stürzte sie sich sofort ins Spiel.





Die niedlich gekleideten Bernhardiner bezogen ihr neues, mehrstöckiges Domizil, und Johanna versank sofort im klassischen Mutter-Vater-Kind-Rollenspiel.

Während der Sohn des Hauses ein ausgedehntes Nickerchen hielt...




... vergnügte sich die Tochter ein ums andere Mal auf der Rutsche.




Auch eine Schaukelmöglichkeit und ein Lastenkorb sind vorhanden.

Die Verarbeitung ist hervorragend, sehr robust und somit auch für kleine, vielleicht noch nicht so ganz geschickte Kinderhände geeignet.
Die niedlichen Püppchen lassen sich recht einfach an- und ausziehen (was Johanna riesigen Spaß macht), und dieses Baumhaus lässt sich natürlich auch hervorragend mit Johannas bereits vorhandenen kleinen Spielsets und deren Zubehör kombinieren.

Stundenlanger Spielspaß ist garantiert - jedenfalls, wenn das Kind gerne diese klassischen Puppen-Rollenspiele spielt - und ich schätze, es wird noch das ein oder andere Set der Sylvanian Families bei uns einziehen über kurz oder lang.

Freitag, 23. August 2013

[31+1] Schon viel besser.

Gestern Morgen durfte ich erneut zum CTG antreten, nachdem der Papierstreifen einen Tag zuvor solche wenig zufriedenstellenden Linien präsentiert hatte.

Es sah schon viel besser aus.
Jonas ist im Gegensatz zum Vortag nur einmal aus dem Bild geschwommen, und es waren auch nicht wieder so deutliche Wehen zu sehen.




Wohl aber wird deutlich, dass sich mein Körper schon recht ordentlich auf das Thema "Geburt" einstellt, denn Übungswehen sind ganz offensichtlich regelmäßig da. 
Ich spüre sie, und das CTG zeigt sie.

Damals bei Johanna rangierte der Wehenwert bei ausnahmslos jeder Überprüfung (selbst noch morgens bei der Kontrolle am Tag des abendlichen Blasensprungs) in der Nähe von 0. 
Also nix, nada, niente. 
Gespürt habe ich damals nie auch nur eine einzige Wehe, erst als im Krankenhaus der Wehentropf ins Spiel kam änderte sich das.

Dieses Mal sieht das etwas anders aus. Es rumpelt im Bauch, er wird knüppelhart, und es fühlt sich nicht gerade angenehm an. Das CTG bestätigt diese Empfindungen mit entsprechenden Ausschlägen.

Nicht schlimm, und solang es Jonas gut geht kann ich mit den Übungswehen gut leben. 
Letztendlich schürt das alles in mir die leise Hoffnung, dass es dieses Mal schneller und leichter geht als damals bei Johannas Geburt.

Ich bin gespannt.

Mittwoch, 21. August 2013

[31+0] Chaotisches CTG

Pünktlich mit Beginn der 32sten Schwangerschaftswoche saß ich heute morgen mal wieder bei der Vorsorge, und zum ersten Mal sollte CTG mit Herztönen von Jonas geschrieben werden. 
Seit einigen Untersuchungen hänge ich schon jedes Mal am Gerät, aber nur, um eventuelle Wehentätigkeit zu kontrollieren.
Bisher gab es dabei nie Grund für Beanstandungen.

Heute jedoch zeigte der Streifen Papier, der nach 20 Minuten in voller, langer Pracht herausgekommen war, ein ziemliches Chaos.

Zum Einen schwamm der kleine Mann regelmäßig dem Schallkopf davon, so dass insgesamt dreimal über längere Strecken die Herztöne weg waren, zum Anderen zeigten sich zwei Wehen, die ich im jeweiligen Moment auch deutlich gespürt habe.
Dabei wurde mir schlagartig bewusst, dass ich dieses doch recht unangenehme Gefühl in den letzten Wochen schon häufiger misinterpretiert habe als "großräumiges, kindliches Wühlen und Pflügen durch den Bauch". 
Aber nein, tatsächlich waren das jedes Mal Wehen. 
Vorwehen, Übungswehen, was für Wehen auch immer, jedenfalls äußerst prägnant und unangenehm.

Ergebnis dieses Linienwirrwarrs auf dem Papier: Morgen erneutes CTG.
Ich solle mir keine Sorgen machen, das diene nur der Kontrolle.
Joa, sagt man so. 
Ein paar Gedanken macht man sich ja doch, allerdings bin ich ein von Natur aus recht gelassener Typ Mensch, außerdem sind wir bereits in der 32sten Woche, Jonas ist hervorragend entwickelt und sowieso sehr groß, wie ich heute mal wieder gesagt bekommen habe, von daher wäre alles halb so wild, selbst wenn er sich in den nächsten Minuten auf den Weg machen würde (was sicherlich nicht geschehen wird).
Einziges Problem wäre: Das Kinderzimmer ist nach wie vor weit entfernt davon, fertig zu sein, aber vielleicht legt Thomas ja nun nen Zahn zu. 




Abgesehen vom CTG ist alles prima.
Muttermund fest verschlossen, Blutdruck super, immer noch keinerlei Gewichtszunahme bei mir, mein Eisenwert ist auch wieder so weit gestiegen, dass ich dieses olle, Verstopfung verursachende Kräuterblut erst mal im Kühlschrank stehen lassen kann, und Jonas präsentierte sich beim Ultraschall von seiner besten Seite. 
Sehr aktiv (wie immer), wunderbare Draufsicht aufs Gesicht haben wir heute bekommen, bei der sich zeigte, dass Nase, Mund, Kiefer und Kinn sehr schön entwickelt und ausgeformt sind, Plazenta und Fruchtwasser bestens, keinerlei Grund für Klagen.

Aber: Sehr großer Junge.
Rund 2238 Gramm schwer und 44,8cm groß, somit seiner Zeit einige Wochen voraus.

Ich sage ja, er kommt bestimmt nicht erst Ende Oktober auf die Welt. 
Ich hab das im Urin...

Samstag, 17. August 2013

Ab nach Irrland!

Hier ist die erste Ferienwoche von Dreien rum, und natürlich wollen die Kinder ausgiebig beschäftigt werden, jetzt wo der Kindergarten morgens Pause hat.

Gestern ging es daher bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad Celsius - also Traumwetter - ins Irrland.
Die Bauernhof-Erlebnisoase.

300.000qm Indoor- und Outdoorspaß für die ganze Familie.
Nahe der niederländischen Grenze in Kevelaer lädt das Irrland zum Toben, Matschen, Hüpfen, Tiere erleben, Rutschen, Springen, mit Wasser spielen, Schaukeln und noch viel, viel mehr ein.

Wir waren gestern zum ersten Mal da, und vom Fleck weg ergriff uns totale Begeisterung
Nächstes Jahr werden wir uns definitiv eine Saisonkarte für die ganze Familie zulegen.
Wir haben zwar rund 45 Minuten Anfahrt, aber die lohnen sich sowas von...

Kaum hat man den riesigen Freizeitpark betreten fühlt man sich wie im Urlaub.
Man läuft komplett auf Sand (ich liebe Barfußlaufen!), alles ist grün um einen herum, überall plätschert irgendein Wasser, dazu gestern noch der Sonnenschein... einfach herrlich!




Für Johanna war der ganze Trouble allerdings nicht so prickelnd.
Unbekannte Umgebung, viel zu viele Menschen, Geräusche, lauter Eindrücke, die sie mal wieder schlicht überfordert haben, die sie nicht verarbeiten konnte. 
Somit bezog sie relativ zügig ihre für diesen Tag sichere Zone - einen der gemieteten Bollerwagen - und es dauerte einige Stunden, bis sie sich ansatzweise ins Getümmel getraut hat.




Unterwegs waren wir mit insgesamt acht Erwachsenen und acht Kleinkindern, und da der Park viel zu groß ist, als dass man dort großartig durch die Gegend ziehen könnte, haben wir uns auf direktem Weg zum "Matschberg" begeben, wo wir vor Ort im gemütlichen Halbschatten unter Bäumen zwei Biergarnituren beziehen und die Kinder spielen und matschen lassen konnten.

Jedenfalls die meisten Kinder - Johanna und ihr Bollerwagen.






Ganz in der Nähe vom "Matschberg" gab es verschiedene Tiere zu bestaunen, unter anderem Ziegen...




... und die "Kleinkinder-Scheune" lud zu Spiel und Spaß ein.
Dort traute sich Johanna endlich, blühte regelrecht auf.
Geschützter Raum, nicht zu viele Menschen auf einem Haufen, Spielgedöns, das sie bereits kennt, das war ihre Welt.




Dadurch angespornt wagte sie sich dann später aber auch am "Matschberg" endlich zumindest mit den Füßen ins Wasser und war ganz stolz darauf.
Wir auch!




Am späten Nachmittag wechselten wir einmal den Standort und verbrachten die restlichen zwei Stündchen auf einem anderen Spielplatz, und gerade während dieser Latscherei mit Sack, Pack und Kindern durch die Wärme war ich seeeehr froh, dass tatsächlich sogar Thomas mit dabei war - er konnte den gestrigen Tag spontan Urlaub nehmen - und mir den allergrößten Teil der Schlepperei abnehmen konnte.
Inzwischen in der 31sten Schwangerschaftswoche ist das alles vor allem bei fast 30 Grad Celsius doch recht anstrengend für mich.

Mit von der Partie war natürlich auch die neue Wickeltasche.
Jonas ist zwar noch nicht da - also nicht "draußen" - aber gestern bot sich die perfekte Gelegenheit, sie ihrer ersten Bewährungsprobe zu unterziehen, und diese hat sie mit Glanz, Gloria und Sternchen bestanden!




Ein grandioser Tag trotz recht verschüchterter Johanna, und die Madame möchte dennoch wieder dorthin.

"Mama, beim nächsten Mal fahren wir wieder ins Irrland, wenn weniger Menschen da rumlaufen, und es ist nicht so laut."

Aber gerne, mein Kind.

Donnerstag, 15. August 2013

[30+1] Da sind ja ganz viele Haare!

Gestern gabs wieder nen Doppler bei der Pränatalmedizinerin.
Immer noch keinerlei Anzeichen, dass ich die Ringelröteln an Jonas weitergegeben habe, was mich natürlich sehr beruhigt und erleichtert.

Er entwickelt sich ganz hervorragend, ist - wie immer - sehr groß, eigentlich seiner Zeit voraus, was mich aber in Anbetracht der Tatsache, dass der voraussichtliche Entbindungstermin zu Beginn der Schwangerschaft vom 15.10. auf den 23.10. korrigiert worden war nicht sonderlich überrascht. Daher versteife ich mich auch nicht auf den 23.10.
Hätte ich sowieso nicht, die Kinder kommen, wann sie es für richtig halten, aber nun noch weniger.

1995g wog der große kleine Mann gestern, rund 44cm misst er. 
Und er lag schön mit dem Kopf unten! Wäre doch prima, wenn das nun die restlichen zwei Monate (plusminus) so bleiben würde.
(Nur noch zwei Monate! Die Zeit rast!)

Wieder mal haben wir versucht, ein schönes (3D-)Bild von Jonas zu bekommen, aber wie immer war er nicht in Fotografierlaune und hatte die Hände vor dem Gesicht. Auf mehr oder weniger sachtes Wackeln am Bauch reagierte er mit schlichtem, aber effektivem Wegdrehen.
Ein schöner Rücken (bzw. Hinterkopf) kann ja auch entzücken.

Dafür haben wir ganz viele Haare gesehen!
Sogar ich! 
Unglaublich, dass man auf dem Ultraschall Haare sehen kann, aber die Ärztin machte mich darauf aufmerksam, und sie wird es wohl wissen. Lauter kleine, dünne Striche, die vom Hinterkopf wegstanden, als hätte Jonas in eine innerbauchliche Steckdose gefasst. Ich bin gespannt, was davon übrig ist, wenn er rausgeflutscht kommt.

Somit wäre zumindest in meinem Fall die Binsenweisheit "viel Sodbrennen = viele Haare" bestätigt.

Ich bin gespannt!

Kindermund

Ich fahre - der Musik aus dem Radio lauschend - nichts Böses ahnend mit der Madame zum Spielplatz, die Morgensonne mogelt sich durch dicke, tiefhängende Wolken, Vögelchen begleiten unseren Weg, das Gras am Straßenrand wiegt sich im Wind, als die schweigsame Madame plötzlich zum Leben erwacht und laut und deutlich völlig aus dem Nichts von der Rückbank verlauten lässt:

"Wenn man so groß gewachsen ist wie Papa und du, dann kriegt man Haare am Po."

Ich konnte nicht anders als lauthals loszulachen.

Montag, 12. August 2013

Tierischer Sonntag

"Dahin, wo ich die Tiere füttern kann."

So Johannas Wunsch, wo wir den Sonntagnachmittag verbringen sollten.

Also setzen wir uns ins Auto und fuhren - wieder mal - in den Tiergarten Mönchengladbach
Hier hatte ich bereits berichtet, wie gut es uns dort gefällt - und warum.

Auch gestern gab es wieder so manches Tierbaby zu bestaunen, aber auch die großen tierischen Bewohner sorgten natürlich für Begeisterung bei der Madame.
Jedenfalls, nachdem sie dann endlich richtig ausgeschlafen war. 
Auf dem Hinweg war sie im Auto weggeknackt (kennt man kaum von ihr), und wie die Mama braucht sie nach dem Wachwerden immer erst mal ne Weile Anlaufzeit, bevor sie ansprechbar ist.

Dann aber gings.




Bei den Rehen begegneten uns gleich die ersten Jungtiere. 
Wenn diese Gesellschaft auch zu nichts zu animieren war, nicht mal das Rascheln der Futtertüte sorgte für Aktivität, sondern stupides Dösen wurde vorgezogen.




Auf die diversen Ziegenarten hingegen ist immer Verlass.
Wenn auch alle das Futter verschmähen, die nicht.




Auge in Auge mit einem Nandu.




Sehr müder Waschbär.
Auf dem zweiten Gang an ihm vorbei (etwa eine Stunde später) hatte er sich immerhin einmal umgedreht. 





Bei den Luchsen hingegen waren nicht nur niedliche Jungtiere zu bewundern, sondern diese waren auch noch sehr aktiv.

Alles in allem hatten wir wieder mal einen schönen, sonnigen, nicht zu warmen Nachmittag in einem sehr angenehmen kleinen Tiergarten, und Johannas erste Frage heute Morgen war, wann wir denn eeendlich wieder "in den Zoo mit dem Tierefüttern" fahren würden.

Schön, dass es ihr so gut gefällt.

Freitag, 9. August 2013

Tom ist wieder da!

Super-Gau!
Gestern - am letzten Kindergartentag vor den Sommerferien - bringt meine Mama mittags Johanna mit der Hiobsbotschaft aus dem Kindergarten, dass sie Kater Tom nicht hätten finden können.
Ums Verrecken nicht.

Mir fiel augenblicklich alles aus dem Gesicht.
Hat meine Mama auch gesehen, glaube ich. (Oder?)

Johanna ohne Tom.
Undenkbar.
Seit nunmehr bald drei Jahren ist er ihr treuer Begleiter, ihr bester Freund, Spielkamerad, Gesprächspartner und vor allem Müdigkeits- und Schlafkumpane.
Wie sollte das bloß werden ohne Tom?
Und dann auch noch über die Ferien... Zum Haareraufen!
Szenarien von schreiendem, jammerndem, klagendem Kind in jeder erdenklichen Situation spielten sich in meinem Kopf ab.

Die Madame selber nahm das Ganze recht locker, lachte und sagte lapidar: "Tom ist weg."
Mir war gar nicht nach Lachen zu Mute, war ich in Gedanken schon bei bevorstehendem Abendritual, zu dem auch Kater Tom unwiderruflich gehört.
Dachte ich.
Pustekuchen. Gott sei Dank!

Johanna schlief recht entspannt und ohne große Sehnsucht ein, sehr zu unserem Erstaunen.
Heute Morgen allerdings fing sie dann doch an, nach ihrem Plüschkater zu knatschen, sehr weinerlich, und mir brach es beinahe das Herz, sie da so verloren im Wohnzimmer stehen und ihren Tom vermissen zu sehen.

Gegen 11 Uhr rief ich dann im Kindergarten an - heute war Groß-Reinemachen vor den Ferien. Tom allerdings hatten sie noch nicht gefunden, und ich hatte tatsächlich schlagartig wieder einen Kloß im Hals. 
Wegen eines Stofftiers! 
In meiner Vorstellung hatten wir bereits ein vollwertiges Familienmitglied verloren, Momente mit Tom zogen vor meinem inneren Auge vorbei, und immer wieder Johanna ohne ihren besten Freund.
Diese Schwangerschaftshormone...

Keine drei Minuten nach diesem niederschmetternden Telefonat klingelte erneut das Telefon. Sie hatten Tom gefunden!
Nun hatte ich augenblicklich Freundentränen in den Augen, vor allem als ich Johannas Freude über diese gute Nachricht sah. Sie quietschte, jauchzte, klatschte und hüpfte durchs Wohnzimmer. 
Diese Schwangerschaftshormone!

Kurze Zeit später holten wir den abtrünnigen Kater aus dem Kindergarten ab, und er ward erst mal nicht mehr aus der Hand gegeben. Die Madame hatte ihn doch ganz schön vermisst.





Auch auf dem Spielplatz...




... auf dem wir zusammen mit unseren anderen Kindergarten-Muttis den Nachmittag verbracht haben, ging zunächst nichts ohne Tom. Es wurde geschaukelt, geklettert und rumspaziert, alles mit Tom am oder direkt neben dem Körper.





Letztendlich konnte ich die Madame aber dann davon überzeugen, dem armen Kater eine Pause in meiner Tasche zu gönnen, bevor er doch wieder verloren geht.




Irgendwann entdeckten wir sogar einen ausgewachsenen Igel, vermutlich auf Insekten-Tour.
Die Kinder waren höchst interessiert und fasziniert, gleichzeitig aber sehr vorsichtig und zurückhaltend, wie es sein soll. Und auch ich fand den stacheligen Gesellen außerordentlich niedlich. 
Ich liebe Igel eh.




Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Zwischenstop bei den Enten...




... bevor es müde gespielt, aber glücklich und zufrieden nach Hause ging.

Ein schöner Tag mit glücklichem Ausgang bezüglich Tom, viel Spaß auf dem Spielplatz, und nebenbei auch noch der tollen Nachricht, dass wir in Kürze ein Paket mit Gedöns von Sylvanian Families zum Testen bekommen werden. 
Als eine von 10 Familien erhalten wir das Baumhaus, ein Zubehörset und eine tierische Familie. 
Ich bin schon sehr gespannt, was Johanna dazu sagen wird.

Donnerstag, 8. August 2013

Ich bin verliebt!

Schon während der Schwangerschaft mit Johanna habe ich mit einer Wickeltasche von Pink Lining geliebäugelt. Damals war diese doch etwas höherpreisige Anschaffung aber nicht drin, somit blieb es schweren Herzens beim Liebäugeln.

Dieses Mal war ich wirklich gewillt, mir eine richtig tolle, meinetwegen auch teure - wenn es sein muss - Wickeltasche zu gönnen und landete wieder bei Pink Lining.

Ich finde die Kombination aus tollem Design und stimmiger Funktionalität einfach grandios.




Ich war schon beinahe bereit, einen dreistelligen Betrag auszugeben, als ich eines Morgens eine kommende Pink-Lining-Aktion bei limango erspähte.
Ungeduldig wartete ich auf den Tag X, saß pünktlich um 7 Uhr zum Start der Aktion vor dem Rechner und scrollte aufgeregt durch das vorhandene Angebot.
Und tatsächlich: Das Schätzchen, das ich mir im Vorfeld bereits ausgeguckt hatte, wurde auch bei limango angeboten. Deutlich reduziert!

Welch Freude, strahlende Augen, und sofort zugeschlagen. 
Immer noch nicht günstig, aber den ein oder anderen Euro habe ich doch gespart.
Wenige Minuten später war mein Baby ausverkauft. 
Was habe ich ein Glück gehabt, dass ich tatsächlich einmal rechtzeitig den Weg zum Rechner gefunden habe!

Heute nun darf ich sie endlich in Händen halten.
Und ich liebe sie.




Ich schätze, dieses eher Orange- und Braunlastige wird sich ganz gut machen zu unserem khaki-orangefarbenen Kinderwagen.
Nicht unbedingt passend für einen Jungen, da wären gedecktere, burschenhaftere Farben wohl angebrachter, aber die Tasche ist ja nicht für Jonas sondern für mich, somit darf es auch eine Mädchentasche sein.




Natürlich präsentiert dieses Schätzchen das obligatorische pinke Innenfutter (Pink Lining eben), und nicht nur das, die Innenausstattung der Tasche spricht für sich. 
Isolierte Fläschchentaschen (zwei an der Zahl), Handytasche, diverse weitere Innenfächer, eine gepolsterte Wickelunterlage, ein extra Täschchen für feuchte Klamotten oder Windeln oder ähnliches, und alles selbstverständlich wasserabweisend.
Einfach toll.





Ich freu mir nen Wolf über diese Wickeltasche und werde sie sicherlich recht lange mit Stolz und Freude durch die Gegend tragen.

Mittwoch, 7. August 2013

[29+0] Hallo, 30ste Woche!

Wie die Zeit rast...

Heute stand (ausnahmsweise) mal wieder eine ganz normale Vorsorgeuntersuchung an.
Alles in Ordnung, der kleine Mann wächst munter weiter, bringt mittlerweile rund 1800g auf die Waage und misst wohl etwa knapp 40cm.
So groß schon!

Doc: "Haben Sie Johanna damals spontan entbunden?"
Ich: "Ja, sie war zwar lange störrisch, aber letztendlich kam sie doch spontan zur Welt."
Doc: "Möchten Sie den Jonas nun auch so entbinden?"
Ich: "Joa, klar, wenn es sich einrichten lässt."
Doc: "Dann sollte er sich aber so gaaaanz langsam mal drehen."

Ja, wär besser.
Ein bißchen Zeit haben wir natürlich noch. Von daher gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt einfach mal davon aus, dass sich der kleine Kerl noch in die richtige Position bewegen wird.

Johanna lag damals zu dieser Zeit bereits brav in Schädellage und hat sich den Rest der Schwangerschaft auch nicht mehr gedreht, aber wie schon so oft festgestellt ist diese jetzige Schwangerschaft sowieso in so ziemlich allen Punkten komplett anders, daher wird sich Jonas erst drei Tage vor der Geburt aus der BEL heraus bequemen und kopfunter schwimmen.
Oder er dreht sich gar nicht, dann wird er ein Kaiserschnittchen. 
Somit wäre dann neben der Schwangerschaft auch die Geburt vollkommen anders.
Wir werden sehen.

Da mein Eisenwert seit Beginn der Schwangerschaft (da war er Bombe!) kontinuierlich in die Knie gegangen ist, hat mir mein Doc heute geraten, zu Kräuterblut zu greifen. 
Noch ist der Wert ok - so gerade - und dabei sollte es aber auch bleiben, noch schlechter werden muss er nicht unbedingt.
Keine Ahnung, wie das Zeug schmeckt, sympathisch klingt es ja nicht vom Namen her. Heute Abend werde ich mir die erste Dröhnung verpassen.

Und weil die Geburt ja nun doch ganz allmählich näher rückt (nur noch zweieinhalb Monate! *kreisch*), habe ich die Tage mal wieder bei limango und in der windelbar zugeschlagen.

Bodys von "name it"...




... und zwei Stramplersets von "Schnizler" sind bei uns eingezogen.




So kleine Sachen!
Auch Johanna war total fasziniert von den winzigen Bodys.
Bald haben wir tatsächlich wieder so ein Würmchen hier. 
Das wird vielleicht eine Umstellung. Da wird die bald Vierjährige ja riesig gegen wirken!

Spannend...