Freitag, 31. Mai 2013

Projekt Kinderzimmer - Etappe 2

Was für ein Glück, dass wir uns gestern mal wieder über einen Feiertag freuen durften.
So bekam mein Mann erneut gut was geschafft auf unserer - vielmehr seiner - kleinen Baustelle da oben im Maisonette.

Um die Mittagszeit nach einem sehr ausgedehnten Familienfrühstück verschwand er, und am frühen Nachmittag standen die Wände zur Kinderzimmerseite hin komplett, und die Dämmung war auch schon geschafft.






Als ich abends ins Bett ging (im Moment ist dort oben ja noch unser Schlafzimmer) war übrigens alles in Ordnung. Ich war mit mir, der Welt, dem Umbau und vor allem unserem Bett im Reinen.
Bis mein Mann nachkam und sagte, es könne eventuell ein wenig jucken. Er habe das Bett zwar abgedeckt, aber man wisse ja nie.
Ab dann hat es gejuckt!

Bevor wir ans Schlafen gedacht haben, hat er natürlich im Verlaufe des Nachmittages noch an seinem Konstrukt dort weitergearbeitet, und am frühen Abend war dann auch die Flurseite schön verkleidet, jedenfalls der unkomplizierte Teil.




Kater Eddy darf natürlich wie immer nicht fehlen. Er sondiert erneut die Lage.

Nun muss nur noch das Geländer da oben ums Treppenauge herum verkleidet werden, das "Treppenhaus" erhält aus lichttechnischen Gründen noch ein paar Bullaugen, und die Tür möchte eingesetzt werden.

Und dann können wir schon verputzen und Farbe ins Spiel bringen.
Darauf freue ich mich schon! Kanns kaum erwarten. 
Ich habe jede Menge Ideen, was farbliche Gestaltung, Dekoration und sonstiges "Mädchengedöns" angeht, und ich bin gespannt, was davon sich wie umsetzen lässt.

Wir werden sehen...

Dienstag, 28. Mai 2013

[18+6] Menschlicher Siebenschläfer

Ich glaube, ich bin gar nicht schwanger.
Ich bin in einen siebenschläferähnlichen Winterschlaf gefallen.
(Bei dem Wetter ja auch nicht weiter verwunderlich. Heute ausnahmsweise mal Sonne, morgen schon wieder kalt und Regen.)

Ich weiß, das habe ich schon ein paar Mal geschrieben und gesagt, aber trotzdem: Bei Johanna damals hatte ich das nicht.

Ich bin permanent müde. Nicht nur das, richtig körperlich erschöpft.
Meinen Beinen scheinen tonnenschwere Gewichte angehängt worden zu sein, anders kann ich mir nicht erklären, dass ich sie kaum vom Boden heben kann und mich regelrecht durch die Gegend schleppe.
Nicht erst nachmittags oder gar abends, nein. Das fängt morgens nach dem Aufstehen (bzw. aus-dem-Bett-Quälen) an und hält sich kontinuierlich durch den ganzen Tag.

Wie ein Zombie.
So lange ich nicht wie einer aussehe...

Spätestens um 16 Uhr macht mein Körper Feierabend.
Bin ich unterwegs, halte ich mich noch krampfhafter wach als sowieso schon.
Zu Hause allerdings schlafe ich dann auch gerne einfach mal im Sitzen auf der Couch ein.
Mitten im Geschehen, während ich was-weiß-ich-was mache und eine quirlige Dreieinhalbjährige um mich herumwuselt.
Ich lehne mich nur mal kurz zurück und schon bin ich weg.

Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man den erzieherischen Pflichten nachgeht, aber ich komme nicht gegen diese Müdigkeit an.
Zum Glück kann sich Johanna sehr gut alleine beschäftigen und dreht mir auch nicht die Bude auf links.
Meine Hand dafür ins Feuer legen, dass das auch in Zukunft auf gar keinen Fall passieren wird, würde ich allerdings nicht. Sie ist eben doch nur ein kleines Kind.

Johanna benimmt sich (bisher), ich hingegen baue den Bockmist.

Nahezu schlafwandelnd, aber dennoch schwungvoll setze ich rückwärts aus der Parklücke aus.
"Moment, da stand doch irgendwo noch ein Pöller..." - RUMMS.
"Ach, da isser ja..."

(Anm. d. Red.: Ich fahre seit 15 Jahren Auto. Ich fahre viel, ich fahre gut, ich fahre sicher, und ich fahre zügig.Sowas ist mir noch nie passiert, aber einmal muss ja das erste Mal sein.)




Nun ja. Rücklicht im Eimer, ein schöner Abdruck vom Pöller im Auto, und die Stoßstange hat tatsächlich nen ordentlich Riss abbekommen.
Hat auch nicht jeder.

Übrigens habe ich mich just heute Morgen - VOR dem "Unfall" - mit meiner Hebamme über diese krasse Müdigkeit/Erschöpfung unterhalten. 
Die mich nicht nur heute auch im Straßenverkehr beeinträchtigen könnte, da ich einfach nicht besonders aufmerksam bin (sein kann) zur Zeit. 
Da mein Eisenwert ausgesprochen gut ist hat sie mir nun erst mal Sanddorn-Elixier von Weleda empfohlen. Soll die Lebensgeister wieder wecken.
Sollte sich allerdings rein gar nichts in der Richtung tun, werde ich (auf ihr Anraten hin) bei der nächsten Untersuchung vom Doc in zwei Wochen darum bitten, meinen Vitamin-D-Wert zu überprüfen. 
Vielleicht liegt dort ja der Hase im Pfeffer begraben.

Müde sein ist ok und gehört zur Schwangerschaft im Grunde dazu.
Aber so heftig, dass ich mich kaum zur Arbeit schleppen kann und mich zunehmend unsicher im Straßenverkehr fühle, das ist etwas zu viel des Guten.

Sonntag, 26. Mai 2013

Projekt Kinderzimmer - Etappe 1

Wir bewohnen eine eigentlich recht schöne Maisonettewohnung mit drei Zimmern am linken Niederrhein.
Das Maisonettezimmer mit (bisher) offenem Treppenaufgang umfasst etwa großzügige 30qm und dient derzeit als Elternschlafzimmer.
Johannas Kinderzimmer im Erdgeschoss der Wohnung misst rund 16qm.

So sieht der momentane Zustand aus - nur zum besseren Verständnis dessen, was sich nun in unserer Wohnung tun wird.

Da der geplante Hauskauf noch zwei, drei, vier Jahre warten muss und wir nicht vorhaben, für diese doch überschaubare Zeit noch einmal umzuziehen (wenn man mal davon absieht, dass es hier in der Gegend sowieso so gut wie keine vernünftige 4-Zimmer-Wohnung gibt), müssen wir nun mit zweitem Kind im Bauch entsprechende Veränderungen vornehmen.

Wir tauschen die Zimmer.

Die Kinder bekommen gemeinsam die 30qm, wir ziehen mit Sack, Pack und Bett um in das kleinere Zimmer unten.

Dieses Wochenende nun ist endlich der Startschuss gefallen.
Samstagmorgen trudelte unser Trauzeuge Klaus - wie mein Mann Handwerker mit Leib und Seele - zum Frühstück bei uns ein, ich hatte bereits die Madame bei Oma abgeliefert und mich zur Arbeit begeben. 
Nach Kaffee, Aufmaß und verbaler Planung gings in den Baumarkt, und bis zum Abend wurde aus dem offenen Treppenaufgang...





... ein offener Treppenaufgang mit Ständerwerk drumherum.
Wie man sieht bedarf die Lampe einer leichten örtlichen Korrektur, wenn die Bauarbeiten beendet sind.




Nach einer für Klaus hoffentlich erholsamen Nacht auf der Schlafcouch ging es Sonntag nach ausgiebigem Frühstück weiter.




Nach kurzer Zeit war der zukünftige Türrahmen erkennbar.
Und noch etwas später war die Kiste dann auf einmal zu.




Zitat meines Mannes: "Das sieht richtig professionell aus. Man soll nicht meinen, dass wir das hier zum ersten Mal machen."

Wie "zum ersten Mal"?
Ich dachte, die haben unermeßlich viel Erfahrung im Trockenbau!

Zum Glück machen die Beiden die fehlende Erfahrung mit Erfindungsreichtum und handwerklichem Geschick wett.
Ich für meinen Teil bin jetzt schon schwer begeistert, wenngleich noch gar nicht so wahnsinnig viel zu sehen ist.
Da wird sich noch jede Menge tun, aber darüber dann mehr im nächsten Post zum "Projekt Kinderzimmer".
Für heute ist Feierabend.

Und der arme Kater braucht auch mal eine Pause von Lärm und Gewusel.
Gut zu erkennen, dass der bei erster Begehung noch gar nicht so genau weiß, was er von der ganzen Angelegenheit halten soll.




Aber da muss er durch.

Es wird toll werden!

Persil Duo-Caps im Test

In einem Haushalt mit handwerkendem Ehemann und alles selber machen wollendem Kleinkind fällt eine Menge Schmutzwäsche an. 
Eine schier unvorstellbare Menge Schmutzwäsche.
Unverschämt viel Schmutzwäsche für meine Begriffe. 
Aber mich fragt ja keiner.
Fragen kommen erst dann, wenn sich das Verhältnis zwischen verschmutzter und sauberer Wäsche stark zur schlechteren der beiden Möglichkeiten neigt.

Sehr passend daher, dass uns ein großes Persil-Paket erreichte.




Die neuen Duo-Caps Universal wollten getestet werden.
Eine in zwei Kammern unterteilte Folie, die sich bei Kontakt mit Wasser zügig vollständig auflöst. 
Die Handhabung gestaltet sich daher sehr einfach. Zunächst das Duo-Cap in die Waschtrommel, darauf die schmutzige Wäsche, fertig.
Kein Dosieren notwendig, man muss nur im Kopf haben, dass ein Cap dosiert ist für 4,5kg Wäsche.




Rechts (blau) haben wir den kraftvollen Aktiv-Flecklöser, links (grün) das hochkonzentrierte Flüssigwaschmittel mit Persil Leuchtkraft-Formel.

Einige Wochen sind bereits ins Land gestrichen, seit uns das Paket erreichte, somit sind inzwischen viele Maschinen Wäsche gewaschen worden.
Das Waschergebnis ist wie erwartet sehr gut, Flecken verschwinden rückstandslos, und so manches bereits ergraute Teil wurde tatsächlich wieder etwas weißer. 
Nicht strahlend weiß, wie die Werbung uns glauben machen möchte, aber eine Verbesserung ist durchaus sichtbar.

Die Handhabung spricht natürlich für sich. 
Geeignet für Temperaturen von 20° - 95° C löst sich das Cap wirklich komplett auf. Die Waschmittelschublade bleibt sauber, allerdings musste ich so manches Mal die Wäsche wieder aus der Trommel holen, da ich schlicht vergessen hatte, als erstes das Cap hineinzulegen. 
Ich wasche seit Jahren mit (Marken-)Waschmittel in Pulverform, dazu die Schwangerschaftsdemenz, die mich inzwischen vollends ereilt hat, da kann man schon mal was vergessen, vor allem, wenn es von jahrelanger Routine abweicht.

Wie dem auch sei: Eigentlich spricht alles für dieses Waschmittel, aber - und nun kommt das für mich ganz große "Aber" - ich bin nicht bereit, deutlich über 6 Euro für 15 Waschladungen auf den Tisch zu legen.
Mein bisher genutztes Ariel-Pulver wäscht nicht schlechter, und die vereinfachte Handhabung ist es mir nicht wert.

Daher: Ganz klares Plus für das Waschmittel an sich, ganz klares Minus für den Preis.

Freitag, 24. Mai 2013

Endlich ein paar Sonnenstrahlen!

Regelmäßig, aber viel zu selten, treffe ich mich mit einer lieben Freundin, die ich vor vielen Jahren dadurch kennengelernt habe, dass wir damals im gleichen Haus gewohnt haben. 
Trotz Umzügen, neuer Partner und Kinder ist der Kontakt nie abgebrochen, und alle paar Wochen schaffen wir es, einen Tag zu finden, an dem wir uns auf nen Kaffee treffen können.
Sie hat zwei Jungs, ich habe Johanna und nun einen (vermutlich) Jungen im Bauch. 
Immer eine interessante Mischung.

Heute war es wieder so weit.
Beinahe zwei Monate haben wir uns nicht gesehen.

Erfreulicherweise hat sich heute auch mal die Sonne blicken lassen, so dass wir den Tag im Garten verbringen konnten.

Der Satz des Tages:
Sie: "Wenn ich nicht wüsste, dass du schwanger bist, würde ich sagen, du bist weniger geworden."

Jawoll! Schön, dass es so offensichtlich ist.
Immer noch kein Gramm zugenommen wandert mein Körper tatsächlich einfach in meinen Bauch.
Es wäre zu schön, wenn es so bleiben würde.
Also während der Schwangerschaft.
Nach der Schwangerschaft darf der Bauch dann gerne wieder verschwinden - ohne sich zurück auf meinen restlichen Körper zu verteilen.


Das Bild des Tages:




Die Madame rutscht!
Diese winzigen Babyrutschen hat Johanna schon vor einer Weile erobert, aber dabei ist es dann auch geblieben. Bis heute.
Das da ist zwar immer noch keine große Rutsche, aber doch ein anderes Kaliber als die Babyrutschen, daher bin ich sehr stolz auf die Madame, dass sie sich überwunden hat, nun diesen Schritt weiter zu gehen.

Millimeterweise geht es vorwärts, sei es in motorischen Dingen oder speziell beim Essen, und ich freue mich über jeden einzelnen Millimeter.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Ultrakurztrip an die Mosel - aber schön wars trotzdem!

Ein Teil der Familie meines Mannes wohnt in der Nähe von Koblenz direkt an der Mosel.
Mehr oder weniger regelmäßig sind wir natürlich auch mal für einen oder mehrere Tage dort.

Pfingsten war es soweit.
Von Samstag bis Montag entspannten wir uns in unserer (inzwischen) Stamm-Ferienwohnung mit Frühstücksblick auf die Mosel.




Zum Glück spielte das Wetter mit, wir hatten tatsächlich zwei schöne Tage erwischt.

So konnten wir spazieren gehen und Blümchen pflücken...




... Steine in die Mosel werfen...




... und in dem ein oder anderen netten Café auf Kaffee und Kuchen einkehren.




Die Abende verbrachten wir in der dorfeigenen Straußwirtschaft.
Wie das dort so ist: Jeder kennt jeden, insgesamt immer wieder sehr gesellige Abende.
Dazu gutbürgerliche und unglaublich leckere Kleinigkeiten zu Essen und natürlich der Wein aus eigener Herstellung.
Leider war es trotz schönen Wetters abends ziemlich frisch (um nicht zu sagen "arschkalt"), aber da konnte man sich ja mit Decken behelfen.




Wir haben uns übrigens etwas Moselstimmung in Form von einigen Flaschen Wein aus "unserer" Straußwirtschaft mit nach Hause gekommen - und Traubensaft für mich. 




Bis zum nächsten Kurzurlaub.

Mittwoch, 15. Mai 2013

[17+0] Der Zipfel ist immer noch da!

Frisch in der 18ten Schwangerschaftswoche angekommen stand heute mal wieder eine Vorsorgeuntersuchung an.

Bedauerlicherweise haben sowohl Doc als auch ich vergessen, Bilder auszudrucken (bzw. ausdrucken zu lassen), daher habe ich heute leider kein Foto für euch.

Dabei hat sich der Zipfel oder auch Schniepi selbst für mein Laienauge recht deutlich gezeigt. Immer und immer wieder. Nicht die Nabelschnur, keine Darmschlinge, mit ziemlicher Sicherheit ein kleiner Zipfel zwischen den Beinen.
Wir bekommen also einen Jungen. Wahrscheinlich. 
Ein kleiner Junge. Ein Jonas. Toll ist das! 

Inzwischen häufen sich die Bemerkungen, dass ich wohl abgenommen hätte. 
Auch ich habe das Gefühl, dass sich mein Körper in meinen Bauch verlagert und dort für eine schöne Babykugel sorgt. Mir soll es recht sein. Fühlt sich richtig gut an.
Auch der Doc ist sehr zufrieden, dass mein Gewicht stabil ist, ich also trotz deutlich vermehrten Bauchumfanges nicht zugenommen habe. Mal schauen, wie lange das noch so bleibt. Ob das überhaupt so bleibt. Wahrscheinlich ja eher nicht.

Im Ultraschall zeigt sich der kleine Mann nach wie vor recht aktiv (spüre ich inzwischen ja auch deutlich) und dabei gesundheitlich sehr unauffällig. Alles in bester Ordnung, wie es scheint. Zudem zeitgerecht entwickelt.
Auch dass ich nachts des öfteren bereits einen sehr harten Bauch bekomme ist nicht besorgniserregend, da am Muttermund alles in Ordnung ist.

Trotzdem habe ich die Überweisung zum Organ-Screening bekommen.
"Es gibt zwar keine medizinische Notwendigkeit, aber in diesem Falle ist ihr etwas erhöhtes Gewicht ausnahmsweise mal positiv. Da kann ich die Feindiagnostik gut bei der Kasse begründen. Also machen wir es auch." So mein Doc.

Meinetwegen, ich habe nichts dagegen. 
Vielleicht (hoffentlich) bekomme ich dann doch noch richtig tolle Fotos. Als kleine Entschädigung dafür, dass wir die heute vergessen haben. 

Sonntag, 12. Mai 2013

Kostbare Pärchenzeit

Wir haben es gestern - passend zwischen Vater- und Muttertag - doch tatsächlich hinbekommen, uns einen Pärchenabend zu machen. 

Meinen Mann ließ ich bis wenige Schritte vor dem Kino in dem Glauben, wir würden Essen gehen.
Stattdessen hatte ich aber bereits Tage vorher Karten für einen intergalaktischen Abend reserviert.
Und damit habe ich wirklich ein Opfer gebracht, denn dieses extreme Raumschiffgedöns ist eigentlich nicht wirklich mein Ding. 
Habe ich im Vorfeld meinem Mann gegenüber auch mehrfach kommuniziert. Er hatte sich schon beinahe damit abgefunden, ganz alleine den neuen "Star Trek" im Kino schauen gehen zu müssen.

Als er schließlich den Aufdruck auf den Kinotickets las, ist er schier ausgeflippt vor Freude.
Herrlich. :)




Johanna wussten wir dank bester Oma von Welt gut versorgt, somit konnten wir uns entspannt dem Kinovergnügen hingeben.

Ich kann mich nicht erinnern, während einer Kinovorstellung überhaupt irgendwann mal auf Toilette gegangen zu sein, aber schwanger ist alles anders.
Natürlich piesackte mich mitten im Film unangenehmer Harndrang. Eigentlich schon seit den Trailern vor dem Film (obwohl ich mich noch erleichterte, bevor wir unsere Plätze bezogen), aber ich dachte, ich könnte aushalten, bis der Film zu Ende ist. 
Wir saßen mittendrin statt nur dabei, wirklich mitten im Logengewühl wegen bestmöglichen Sounds und uneingeschränkten 3D-Genusses, und ich hatte so gar keine Lust, mich durch die vollbesetzten Reihen zu ackern.
Bin ja eh schon nicht dünn, nun schiebe ich auch noch einen wie ich finde recht stattlichen Babybauch vor mir her (stattlich für die 17te Woche jedenfalls)... nun ja, ich wollte einfach sitzen bleiben.
Ging aber irgendwann nicht mehr, sonst hätte es ein Unglück gegeben.

Wenige Schritte nach mir eilte ein junger Mann Richtung Toiletten, da fühlte ich mich schon wesentlich weniger alleine.

Übrigens habe ich, wie ich so im Kinositz saß, festgestellt, dass ich auf meinem Bauch tatsächlich schon was abstellen könnte. Noch keinen Liter-Humpen, aber ein kleines Wasserglas würde Platz finden. Und nichts schwabbelig, sondern tatsächlich ein richtiger Babybauch.
Ich freu mir immer noch ein Loch in denselben darüber, dass mir bis dato nur Bauch und nichts anderes wächst.

Ach ja: Der Film ist klasse! 
Und das sage ich als jemand, der mit diesem ganzen Raumschiffzeug wie gesagt eigentlich nicht so viel anfangen kann. Aber jau, der Film hat sich richtig gelohnt! Sehr beeindruckend.

Heute morgen kam dann recht früh die Madame zu uns ins Bett gekrabbelt, und nachdem ich von meinem morgendlichen Pipi-Ritual zurückkam, fand ich diesen tollen Duft neben meinem Kopfkissen:




Vor Jahren hatte ich Deep Red schon einmal, wirklich lange her, aber ich bin heute noch genauso begeistert von diesem Duft wie damals. Ganz hervorragende Wahl meines Mannes.

Und eben bekam ich dann noch das überreicht:




Wunderschön.
Und alles in allem ein wirklich gelungenes Papa-Mama-Wochenende.

Donnerstag, 9. Mai 2013

[16+1] Ich freu mich.

Eines Morgens im Kindergarten.
Erzieherin A. sieht mich nach einigen Wochen Urlaub wieder, schaut an mir runter und sagt: "Bei Ihnen rundet es sich aber langsam auch ganz schön."

Wie recht sie hat.
Und zwar nur am Bauch!

Bisher sieht es so aus, als bekäme ich dieses Mal tatsächlich einfach nur einen (mehr oder weniger) schönen Babybauch.

Bei Johanna damals war das anders.
Die Madame hatte ich überall sitzen.
Am Hintern.
An den Oberschenkeln.
An den Armen.
Zwischen den Zehen.
Hinter den Ohren.
Und ein wenig auch am Bauch.

Ich wurde umfassend allüberall dick.
Was habe ich mich gefreut.
Und fühlte mich ein wenig um die Schwangerschaftsoptik betrogen.

Noch am Tag des errechneten Entbindungstermins (die Madame ließ sich damals etwas länger Zeit) gab es eine Situation, die ich bis heute nicht vergessen habe, an die ich mich mit einem Schmunzeln immer wieder erinnere.
Es klingelt an der Wohnungstür, der hauseigene DHL-Bote (mit dem man inzwischen nahezu per Du ist) bringt mal wieder ein Päckchen vorbei.

Ich: "Da haben Sie aber Glück, dass Sie mich heute noch hier antreffen."
Er lacht: "Wieso? Hätten Sie eigentlich etwas vorgehabt?"
Ich: "Ja, ich sollte jetzt im Krankenhaus sein und meine Tochter zur Welt bringen."
Ihm entgleisen die Gesichtszüge: "Nee! Sie sind schwanger?"
Ich: "So schwanger, dass ich es schon beinahe nicht mehr bin."

So war das damals.

Heute bin ich in der 17ten Woche, ich wiege immer noch weniger als vor Beginn der Schwangerschaft, habe quasi nichts zugenommen, seit ich dank der dreimonatigen Übelkeit erst mal abgenommen habe, aber der Bauch wächst.
Find ich super.

Und ziehe mir mit Freude nun eine Umstandsjeans an.

Dienstag, 7. Mai 2013

Shopping wie immer...

Wie im letzten Kindermund bereits angedeutet, begaben sich gestern drei Generationen Weiber dieser Familie - meine Mama, meine Tochter und ich - nachmittags in die Stadt mit dem explizit geäußerten Ziel, nach Umstandshosen für mich zu schauen.

Wir haben geschaut, aber nichts gefunden.
Es gibt ganz viel Mode für schwangere Frauen, es gibt (inzwischen) ganz viel Mode für Frauen, die nicht mit einer Konfektionsgröße irgendwo bei 38 gesegnet sind (oder Frauen, die keine Lust/Zeit/Ausdauer/Nerven/was auch immer haben, sich und ihren Körper in diese Richtung zu formen), aber scheinbar gibt es keine schwangeren Frauen mit größerer Konfektionsgröße.
Oder es ist einfach noch nicht bei den Modemachern angekommen, dass auch kräftige Mädels Kinder bekommen.

Wie auch immer, Hose gestern Fehlanzeige, aber zum Glück gibt es das Internet. Da ist nun trotzdem etwas auf dem Weg zu mir.

Anstatt aber dann unverrichteter Dinge mit dem extra begrenzt eingesteckten Budget (ich kenne mich ja, hätte ich nicht abgezählt dabei würde solch ein Shoppingtrip gnadenlos ausufern) wieder nach Hause zu fahren kam es, wie es kommen musste: Ein kleines Kind wächst schnell, und dann der Saisonwechsel... Selbstredend braucht Johanna etwas zum Anziehen!



Der Sommer kommt bestimmt. 
Wir müssen nur fest dran glauben. 
Und dann ist Kleider- und Röckezeit. 
Johannas ausgesprochener Wunsch diesen Sommer.
"Ich möchte ein Sommerkleid!"




Und noch ein Kleid. 
Passende coole Mütze dazu, und die Leggins musste auch noch mit. 
Kann man immer brauchen.




Im Schuhladen lief dann alles aus dem Ruder. 
Superfit und Primigi lassen grüßen.
Basics sind immer gut, und an diesem Overall da rechts konnte ich einfach nicht vorbeigehen bei Okaidi. Das war Liebe auf den ersten Blick.




Somit war es wie immer: Kind staubt kräftig ab, und Mama steht hinten an. 
Ich wage gar nicht dran zu denken, was erst passiert, wenn die Shopperei für zwei Kinder losgeht.

Montag, 6. Mai 2013

Kindermund

Ich liebe diese unverblümte Ehrlichkeit von Kindern.

Johanna: "Der Papa hat sooo kurze Haare. Da sieht man die großen Ohren!"


Und kombinieren kann die Madame auch recht gut.

Oma: "Gleich fahren wir zusammen mit der Mama in die Stadt."
Johanna: "Warum denn?"
Oma: "Die Mama braucht eine neue Hose. Ihre Hosen passen alle so langsam nicht mehr, weil der Bauch immer dicker wird."
Johanna: "Dann kann ich ja Mamas Hosen haben."
Oma: "Ich glaube, die sind viel zu groß für dich."
Johanna: "Stimmt, dann bin ich ja ganz verschwunden."


Sonntag, 5. Mai 2013

Endlich mal wieder...

... eine richtig coole, brauchbare Pink Box!

Nach der vorletzten Box schlichen sich leise Zweifel ein, ob das noch das Richtige für mich sei.
Nach der letzten Box war die Enttäuschung so groß, dass ich fast gewillt war, augenblicklich das Abo zu beenden, zumal ich in den Genuss eines Douglas-Box-Abos gekommen bin und mit dieser Box wesentlich mehr anfangen kann bzw. konnte.

Aber heute, nachdem ich die aktuelle Pink Box in Augenschein genommen habe, bin ich total begeistert.




Endlich kann ich mal wieder (nahezu) alles tatsächlich selber brauchen.
Nicht nur das, es sind sogar Produkte dabei, bei denen ich bereits mit dem Gedanken gespielt habe, sie mir zuzulegen und auszuprobieren, kam aber bisher dann doch noch nicht dazu... warum auch immer.

Gesichtscreme von frei für sensible Haut (Originalgröße):
Großartig. Erst Freitag stand ich in der Apotheke in der Warteschlange und nutzte die Zeit, um die frei-Produkte zu begutachten. Ich bin schon lange auf der Suche nach der Gesichtscreme und spielte mit dem Gedanken, frei zu testen. Habe die Apotheke dann doch ohne Extrakauf verlassen, umso besser, dass ich diese Creme nun in der Box gefunden habe.

Optischer 5sek Retuschierer von Garnier (Originalgröße):
Find ich super. Wurde nämlich bei dem neulich ausgeschriebenen Produkttest (von wem eigentlich noch gleich? Garnier selber oder doch irgendne Community? Ich weiß es nicht mehr...) leider nicht als Testerin gewählt, somit sehr schön, dass ich nun doch in den Genuss dieses Produktes gekommen bin.

Eine Maske (Totes Meer) von Schaebens für unreine und problematische Haut (Originalgröße):
Perfekt. Seitdem ich zu zweit unterwegs bin sprießen fiese Pickel in meinem Gesicht. Ein Streuselkuchen bin ich zwar noch nicht, aber schön ist es trotzdem nicht. Die Maske werde ich definitiv probieren. 
Und wehe, ich habe nicht sofort nach einer einzigen Anwendung strahlend reine Haut. *hust*

Sonnenöl mit LSF6 von Tiroler Nussöl (Sondergröße):
An sich ein schönes Produkt und passend zur Jahreszeit recht sinnvoll. Es sieht ja nun doch langsam so aus, als traue sich die Sonne hinter den dicken Wolken hervor. Leider ist dieses Sonnenöl für unempfindliche, sonnengewöhnte Haut und hat daher nur einen sehr niedrigen Schutz. Ich hingegen gehöre der Kategorie Mensch an, die schon beim bloßen Gedanken an Sonnenstrahlen mittelschwere Verbrennungen erleiden. 
Ich werde das Öl dennoch testen - und mich ausschließlich im Schatten aufhalten.

Kur-Spülung von Dove (Sondergröße):
Intensive Reparatur in einer Minute. Tiefenwirksam und deutlich weniger Spliss. Ausgezeichnet. Einfach anzuwenden, geht sehr schnell, und Spliss und ich, wir sind quasi per du. Ich bin gespannt.

Chin Min Sport Spray (Sondergröße):
Leistungssteigerndes Spray, dass beim Sport erfrischt und die Muskeln aktiviert. Nun treibe ich nicht so wahnsinnig viel Sport - eigentlich gar keinen derzeit - , aber ich schätze, wenn man viel auf den Beinen ist (Job im Verkauf mit ordentlich Rennerei), dann kann man das Spray auch ganz gut gegen akute Ermüdungserscheinungen der unteren Extremitäten einsetzen. Werde ich auf jeden Fall testen.

Außerdem ein Compeed Blasenpflaster zum Ausprobieren (kann man immer brauchen!) und die "Schöner wohnen" von März (Mai... März... fängt ja beides mit M an, wer guckt da schon so genau hin...). 
Schöner wohnen ist immer gut.

Ich bin begeistert.
Nun werde ich das Abo wohl doch erst mal weiterlaufen lassen. 
Mal schauen, wie es nächsten Monat wird.

Samstag, 4. Mai 2013

Ein neues Heim für die Stifte!

Schon lange war mir Johannas graues, farbloses Stiftemäppchen ein Dorn im Auge. 
Die kleine Künstlerin verdient etwas Besseres.
Das muss doch schöner gehen!

Und so schnappten wir uns heute ein paar unserer leeren Joghurt- und sonstigen Gläser, unterschiedliches Masking Tape und legten los.





Sehr einfach und schnell, sogar Johanna konnte fleißig mitkleben, und am Ende hat man ein recht dekoratives Ergebnis.

Auch die Madame ist schon auf den Geschmack gekommen, was das Masking Tape angeht.
Diese bunten, selbstklebenden Bänder sind aber auch wirklich der Hit. 
So viele Dekorationsmöglichkeiten, Gelegenheiten, langweilige Dinge schnell und unkompliziert in etwas Neues, Schönes, Buntes zu verwandeln. Ich liebe es.




Man kann sich natürlich wesentlich kreativer ausleben, aber ich habe mich ganz an Johannas Vorgaben gehalten. Schließlich sind es ihre neuen Stiftebehältnisse.






Und natürlich wurden die neuen Behältnisse sofort eingeweiht.




Ich hatte kurz überlegt, die Gläser noch irgendwie miteinander zu verbinden, ein großes Ganzes daraus zu machen, allerdings habe ich mich nun doch dagegen entschieden. So kann Johanna auch mal nur eines der Gläser mit ins Wohnzimmer bringen zum Malen, anstatt direkt mit so einem riesigen Gerät umzuziehen.

Vielleicht klebe ich sie irgendwann doch noch aneinander, aber so sind wir jetzt erst mal sehr zufrieden.

Das Masking Tape habe ich übrigens wie immer von nauli.de.