Sonntag, 28. April 2013

[14+4] Huch, ein Bauch!

Mitten in der 15ten Schwangerschaftswoche ist plötzlich über Nacht ein Bauch gewachsen.

Nein, nen Bauch habe ich natürlich schon immer, einen viel zu überdimensionierten - das nur nebenbei.
Aber aus diesem weichen, schwabbeligen Bauchgewebe ist quasi über Nacht - dieser Nacht - ein fast straffer, kleiner Babybauch geworden. 
Untenrum jedenfalls, weiter oben schwabbelt es immer noch etwas rum, wenn auch deutlich weniger als vor der Schwangerschaft. 
Es tut sich was.

Meinen Gewichtsverlust der ersten 12 Übelkeitswochen habe ich übrigens bisher problemlos gehalten.
Kunststück, kann ja immer noch nicht so essen, wie ich gerne würde.
Oder eher: Wie ich vor der Schwangerschaft gegessen habe.
Inzwischen gefällt mir dieses relativ-gesund-durch-den-Tag-Snacken jedoch außerordentlich gut, und förderlich fürs eigene Gewicht ist es auch noch. 
Also gar kein Problem, das auch weiterhin beizubehalten.

Seit zwei Wochen etwa habe ich bereits die leise Ahnung, dass sich der kleine Mann (oder die kleine Dame - wir hängen da ja noch ein wenig in der Luft) durch die sprichwörtlichen Luftblasen, die von innen im Bauch aufsteigen, bemerkbar macht.
Mittlerweile bin ich sicher. 
Aus "ab und zu" ist "täglich" geworden, und sogar der ein oder andere Purzelbaum ist spürbar. 
Sehr früh, Johanna habe ich damals erst in der 19ten Woche so richtig wahrgenommen, aber es heißt ja, in der zweiten Schwangerschaft sei man damit meist früher dran.

Wie auch immer... welch wunderbares Gefühl!
Ich hatte zwar nicht vergessen, wie es sich anfühlt, aber das "Tatsächliche" ist ja doch viel, viel toller als die Erinnerung an die vier Jahre zurückliegende Schwangerschaft mit Johanna.

Die Madame freundet sich übrigens so langsam - nach zahlreichen Gesprächen und Erklärungen, dass wir uns das leider nicht aussuchen können, und dass ein Brüderchen auch ganz toll ist, weil es dann ganz viel neues Spielzeug ("Jungsspielzeug" eben) geben wird - mit dem Gedanken an, dass sie eventuell doch einen Bruder bekommen könnte.
Den Wunschnamen "Maurice" (ein Kindergartenfreund) konnten wir ihr zum Glück recht schnell wieder ausreden. 
Es wäre doch doof, wenn wir ihr Brüderchen dauernd mit ihrem Kindergartenfreund verwechseln würden, weil die beiden den gleichen Namen haben, und Jo-nas passt sowieso viel besser zu Jo-hanna.

"Dann heißen wir ja beide mit Jo, ne?", lachte und grinste sie.

Leider ist die Madame sehr launisch (keine Ahnung, von wem sie das hat), daher kann ihre Reaktion morgen schon wieder ganz anders aussehen, aber für den Moment ist alles gut.

Ich bin gespannt, ob der Zwerg tatsächlich ein Jonas wird oder ob er sich doch noch zur kleinen Lady umentscheidet.

Donnerstag, 25. April 2013

Von kleinen Tyrannen oder solchen, die gerne welche wären...

Was für ein Tag!
Wirklich.

Ich habe schon viel mit Johanna erlebt, aber an einen Tag wie heute kann ich mich nicht erinnern.
Wir hatten dank ihrer (Nicht-)Esserei schon so manchen Wutausbruch, hysterischen oder sonstwie gearteten Anfall, schon so einige (um nicht zu sagen "viele") schwierige Situationen zu meistern.
Heute war sie "anders schwierig".

Dabei fing der Tag eigentlich sehr harmlos - gar harmonisch - an.
Ich musste sie wecken, damit wir noch rechtzeitig in den Kindergarten kamen - und das ist bei diesem Morgenmuffel (von wem hat sie das bloß?) wahrlich kein Zuckerschlecken. Normalerweise wird sie rechtzeitig von alleine wach.
Heute nicht.
Doch wider aller Erwartungen strahlte mir ein Lächeln entgegen, nachdem sie aufgewacht war, und auch die ganze morgendliche Prozedur gestaltete sich erfreulich unkompliziert.

Als ich Johanna dann am frühen Nachmittag aus dem Kindergarten abholte, zeigte sich mir ein ganz anderes Kind.
Bereits auf der Heimfahrt wollte die Madame mir vorschreiben, welches Fenster ich wie weit zu öffnen hätte bzw. dass im Grunde alle Fenster hermetisch zu verriegeln seien. 26°C Außentemperatur, 32°C im Wagen, da lasse ich auch bei aller vorstellbaren Liebe zu meinem Kind die Fenster ums Verrecken nicht geschlossen!

Madame versuchte zu diskutieren bzw. beharrte vehement knatschend auf ihrem Wunsch (Befehl) und verfiel in weinerlichen Singsang, als ihr klar wurde, dass mein Sturkopf noch ein klein wenig größer ist als ihrer.
Tolle Heimfahrt.

Es hielt sich dran.
Mittagessen fiel aus, weil Johanna nichts Recht war, ich mir allerdings nicht mehr auf der Nase herumtanzen lasse. Habe ich mühsam in unserer Therapie letztes Jahr gelernt, verinnerlicht und halte mich seitdem ziemlich genau daran. Auch die Oma - heute ebenfalls anwesend - blieb erfreulich konsequent.
Ob Schüssel, Löffel, Tasse, Glas, Sitzplatz, alles war falsch. Erst sollte die Oma, dann doch die Mama, wieder die Oma, hier sitzen, dort sitzen, auf dem Schoss, doch nicht, in der Küche, doch lieber auf der Terrasse und so weiter und so fort. Alles begleitet von permanentem Geheule und wütend gebellten Befehlen.  Zwischendurch wollte die Madame den anderen Anwesenden - also meiner Mama und mir - diktieren, wer was zu essen hat, aus welchen Gläsern getrunken wird, wer wo seinen Sitzplatz hat (selbst wenn man schon sitzt, dann hat man sich gefälligst umzusetzen)... die Liste ist schier unendlich.

Wir blicken zurück auf einen Tag voller Geheule und Kontrollwahn - nicht nur beim Essen, sondern in allen erdenklichen Situationen - seitens Johanna.
Der zwischenzeitliche Besuch bei unserer Logopädin, der heute wie jeden Donnerstag anstand - bestätigte, was ich schon vermutet hatte: Da sich momentan bei Johanna wieder mal ganz viel verändert, sie eine enorme Entwicklung durchläuft - sei es im ergotherapeutischen Sinne, also in ihrer Körperwahrnehmung, oder speziell beim Thema "Essen", sie traut sich mittlerweile ja viel mehr und hat den großen Fortschritt "Abbeißen und Runterschlucken" gemacht - ist sie natürlich verunsichert und versucht, die Kontrolle zurückzuerlangen. Indem sie alles und jeden in ihrem Umfeld kontrolliert.

Diesen Kontrollzwang kenne ich noch von früher von ihr, haben wir in solch extremer Form allerdings lange nicht mehr erlebt.
Nun heißt es Nerven behalten, konsequent bleiben, nicht auf der Nase herumtanzen lassen, Grenzen aufzeigen. 
Dass die Madame dazu noch in der allerfeinsten, für dreieinhalbjährige Kinder ganz normalen Trotzphase steckt macht die Angelegenheit nicht unbedingt einfacher.
In der Regel lasse ich Johanna in kritischen Situationen zwei, drei Alternativen, aus denen sie dann wählen kann (so behält sie im weitesten Sinne die Kontrolle, wenn auch in einem von mir abgesteckten Rahmen), alles andere wird vehement abgeschmettert.

Ich hoffe, das ist bald wieder vorbei.

Sonntag, 21. April 2013

[13+4] Dieses Zwischending...

... die kritische Zeit ist vorbei, aber spüren kann man das kleine Wunder im Bauch noch nicht.

Die Schwangerschaftswehwehchen der ersten drei Monate sind so gut wie weggeblasen, mit ihnen die Sorgen, dass eventuell etwas schief gehen könnte, denn mit großem Kleinkind und Arbeit denkt man nicht mehr jeden Tag über das wachsende Leben im Bauch nach, man vergißt es zwischendurch beinahe.
Vor allem, wenn noch nicht wirklich ein Bauch fühl- und sichtbar ist und man den Zwerg noch nicht spüren kann.

Oder doch? Manchmal ist mir so, als stiegen diese viel zitierten und mir noch von Johanna bekannten Luftblasen im Bauch auf, aber kann das Mitte/Ende der 14ten Woche schon sein? Unwahrscheinlich...

Ich habe die Schwangerschaft nun auf eine ganz andere Art wieder mehr in meinen persönlichen Fokus gerückt: Über die Hebammensuche (zum Glück gibt es das Internet!) bin ich auf eine extrem sympathisch anmutende Internetpräsenz einer Hebammenpraxis im Nachbarort gestoßen und habe gleich mal Kontakt aufgenommen.

Die Hebamme, die Johanna und mich vor und nach der Geburt betreute, war... ok, aber das Verhältnis war nicht so Bombe, dass ich diese nun unbedingt erneut als Begleitung haben müsste.

An der Praxis, die ich nun für mich aufgetan habe, gefällt mir besonders, dass die beiden dort wirkenden Hebammen auch alles mögliche an Kursen anbieten, dank denen man bis zum dritten Lebensjahr des Kindes abgedeckt ist: Krabbel- und Spielgruppen, die auf Wahrnehmung und Bewegung ausgelegt sind, die Altersstufen aufeinander aufbauend und ineinander übergehend, Babymassage, Trage- und Beikostberatung, ein regelmäßig stattfindendes Mama-Café, bei dem man bei Kaffee und Frühstück mit anderen frischgebackenen Mamas und den Hebammen regen Austausch betreiben kann und und und.

Das erste Telefonat verlief überaus vielversprechend, die gute Frau war mir auf Anhieb sympathisch, und nun findet am 30.4. ein erstes Kennenlernen in der Praxis statt.
Hoffentlich bestätigt sich mein Eindruck.
Ich bin gespannt.

Montag, 15. April 2013

[12+5] Alles super und wieder ärmer...

Es ist schon wirklich unglaublich, was man inzwischen alles selber bezahlen muss während der Schwangerschaft.

Als ich mit Johanna schwanger war fing das große Geldausgeben erst so richtig an, nachdem sie zur Welt gekommen war (wenn man von der Erstausstattung absieht), aber nun bin ich gerade erst durch die ersten drei Monate durch, und wir sind bereits einen deutlich dreistelligen Betrag in der Arztpraxis losgeworden für diverse Untersuchungen und Ultraschalls.
Unfassbar.

Nun gut, kommen wir zum Baby-Update.
Ende der 13. Woche ist der Doc nach wie vor sehr zufrieden und freut sich über die gute Entwicklung des Bauchzwergs.

Stolze 7,2cm misst er nun, der Zwerg.




Präsentierte sich sehr munter mit allerlei Schwimmbewegungen und Schluckauf. 
Die Finger konnten wir zählen, alle dran und keiner zu viel. 

Nackenfaltenmessung haben wir heute machen lassen (deshalb wurde der Spaß auch so teuer), sieht alles gut und unauffällig aus.
Insgesamt nur Grund zur Freude.

Und dann das:




Zitat Doc: "Man könnte vermuten, dass das da (siehe Pfeil) ein kleiner Penis ist."
Das "Gebilde" (so nenne ich es mal) ließ sich aus mehreren Perspektiven immer wieder darstellen, und farbiges Darstellen der Nabelschnur zeigte, dass es sich nicht um eben diese handelte.

Dennoch - und das sagte auch der Doc - ist es natürlich noch sehr früh, zu früh, für eine eindeutige Geschlechtsbestimmung, und wir werden bei den nächsten Terminen schauen müssen, ob das Gebilde wirklich ein kleiner Schniepi ist.
Sprach er und malte ein großes ♂ in meine Akte.

Lassen wir uns überraschen.
Für Johanna wäre es eine Katastrophe, sie ist bereits der festen Überzeugung, dass sie eine Schwester bekommt (von einem eventuellen Brüderchen will sie überhaupt gar nichts wissen), und diese soll dann Lena heißen.

Sollte es tatsächlich beim Schniepi bleiben, werden wir noch so manches Gespräch mit der Madame führen müssen.

Familienzeit, pelzige Babys und ganz viel Sonnenschein

Gestern hatten wir wie letzte Woche auch schon einen wunderbaren Familiensonntag.
Dazu strahlender Sonnenschein bei etwa 20°C.
Natürlich mussten wir raus!
Sonne tanken.
Und Tiere gucken.

Somit verschlug es uns in den Tiergarten Mönchengladbach.

Sehr überschaubar, absolut nicht teuer, viele heimische Tiere, aber auch ein paar Exoten, für kurzweilige Ausflüge mit kleinen Kindern absolut perfekt. 
Außerdem mit der Möglichkeit, diverse Tiere zu füttern.




Besonders freute ich mich, dass die Madame absolut keine Berührungsängste mehr zeigte. Letztes Jahr sah das alles noch ganz anders aus. 
Aus dem verängstigten, übervorsichtigen, monk-artigen ("Tuuuch!") Mädchen ist ein neugieriges, aufgewecktes, forsches, mutiges kleines Ding geworden.


Sie ging auf Tuchfühlung mit den Vögeln...




... und es gab jede Menge pelzige Babys zu bestaunen.






Hier der absolute Sonnenschein-Chiller.

Es war wirklich herrlich gestern.
Endlich konnte man im T-Shirt rumlaufen, die Kinder konnte man ruhigen Gewissens ohne Strumpfhose unter der Hose rauslassen... hoffentlich bleibt das nun so!


Mein persönliches Highlight in Sachen "Tierbabys" war dieser Beutelbewohner...




... der sich dann auch in voller Pracht zeigte:




Johanna ging irgendwann dazu über, eigenhändig ihren Kater Tom durch die Gegend zu schieben...




... und kurz, bevor es nach Hause ging, wurden noch schnell die Fische im Teich bewundert.




Wir hatten richtig Spaß, und Johanna hat sogar ein Vanilleeis gegessen.
Endlich kann man mit ihr so etwas Banales machen, wie seinem Kind ein Eis zu kaufen. 
Auch ein Grund zur Freude.

Wer hier aus der Ecke kommt und sich noch nicht dorthin verirrt hat, sollte dem Tiergarten Mönchengladbach unbedingt mal einen Besuch abstatten.

Es gibt viele heimische und exotische Tiere zu bewundern, einen schönen Kinderspielplatz, Füttermöglichkeiten, die Preise (Eintritt, Tierfutter und auch Restaurant) sind wirklich moderat bis günstig, und trotz vieler Tiere ist der Tiergarten sehr überschaubar, und man läuft sich nicht tot. 
Mit kleinen Kindern perfekt!
Wir fahren sicherlich noch öfter hin, jetzt, wo das Wetter endlich schön ist.

Freitag, 12. April 2013

[12+2] Ich kann gar nicht so viel schlafen, wie ich müde bin...

Mitten in der 13. Schwangerschaftswoche habe ich nun seit gut einer Woche Ruhe vor der ollen Übelkeit.
Jedenfalls, wenn ich mich an ein paar kleine Regeln halte:
Keine zu großen Mahlzeiten, und kalte Speisen sind wesentlich besser bekömmlich für mich als warme Speisen.

Die meiste Zeit snacke ich mich also weiterhin durch den Tag, fahre damit aber inzwischen sehr gut, und solang mir dafür nicht übel ist nehme ich das gerne in Kauf. 
Ganz nebenbei sind so auch noch 6kg Gewicht geschmolzen (die natürlich wiederkommen werden, sofern es Bauchzwerg gut geht), was bei mir Moppel natürlich nicht das Schlechteste ist.

Ganz und gar nicht gut hingegen ist die Tatsache, dass ich nun seit über einer Woche mit Bronchitis rumlaufe, und die Nebenhöhlen melden sich auch inzwischen zu Wort.
Ich weise den Taschentuchverbrauch einer komplett verschnupften Großfamilie auf, und bisher ist kein Ende in Sicht. 
Zum Glück hat mein Geruchssinn stark gelitten bzw. ist derzeit kaum vorhanden, so ertrage ich zum einen ausgedehnte Kamilleinhalation (eigentlich kann ich den Geruch von Kamille so gar nicht haben), zum anderen bereiten mir Essensgerüche keine Probleme.
Irgendwas Gutes muss dieser Infekt ja mit sich bringen.

Müde bin ich,geh zur Ruh,
schließe beide Augen zu.

Jedenfalls würde ich das gerne. Spätestens um 17 Uhr bin ich bettreif.
Geht nur leider nicht mit einer quirligen, aktiven Dreieinhalbjährigen, die unterhalten und beschäftigt werden möchte. Die außerdem bereits seit gut zwei Jahren keinen Mittagsschlaf mehr macht.
Leider! Ich könnte solch ein Päuschen am Mittag gerade zur Zeit sehr gut vertragen.

Somit verschwinde ich derzeit im Bett, sobald mein Mann abends von der Arbeit gekommen ist.
Familienleben lässt grüßen.

Am Montag steht wieder Baby-TV an, und ich bin schon sehr gespannt, wie es in meinem Bauch aussehen wird. 
Ob Zwerg mal winken wird?

Sonntag, 7. April 2013

Frühlingserwachen

Nee, wat isset schööön!

9°C plus
Die Sonne lacht. 
Die Vögelchen zwitschern. 
Erste gelbe Schmetterlinge flattern schwerelos durch die Luft. 
Herrliches Wetter! 
Noch nicht wirklich warm, aber wollen ja mal nicht zu viel verlangen.

Mitten in der 12ten Schwangerschaftswoche angekommen hat zudem der Bauchzwerg vor 4 Tagen den Übelkeitsschalter auf "off" gestellt. 
Unfassbar!
Nach sieben Wochen mit permanentem Kotzgefühl morgens, mittags, abends, nachts, stellenweise blieb es nicht nur bei dem Gefühl, ist seit vier Tagen von jetzt auf gleich nichts mehr davon übrig. 
Hoffentlich bleibt das so!
Ich kann zwar noch lange nicht wieder alles essen - bei vielem, vor allem fettem, süßem, ungesundem Essen vergeht mir schon beim Gedanken daran alles - und snacke mich weiterhin hauptsächlich ganz schön gesund durch den Tag, aber nicht zuletzt mein Doc wird es mir danken. 
Doch was solls? Mir ist nicht mehr übel! Und das allein zählt.
Ein ganz neues, wunderbares Lebensgefühl.

Und dann ist heute auch noch Sonntag.
Ein Sonntag mit Büchermarkt in Brüggen.

Büchermarkt!




Da mussten wir unbedingt hin.
Mir war zwar klar, dass das mit etwas Geld in der Tasche ein risikoreiches und vermutlich ausuferndes Unterfangen sein würde, aber no risk no fun.

Somit machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg ins malerische, historische Brüggen mit seiner malerischen, historischen Burg. Knappe halbe Stunde Autofahrt. Alles easy.

Wir bummelten durch die Bücherstände, machten kurze Snackrast in einem Bistro...




... und bummelten eine weitere Runde durch die Bücherstände.

Anschließend genossen wir das strahlende Wetter auf einem Spielplatz, wo die Madame sichtlich Spaß hatte.





Ihr Kommentar zu dieser Positionierung beim Schaukeln: 
"Jetzt sind wir durcheinander gekreuzt!"

Gott sei Dank hatten wir den Buggy dabei. Nicht für die Madame, die ist gut zu Fuß, aber wer hätte die Bücherberge schleppen wollen?




Anschließend kehrten wir auf der Terrasse eines gemütlichen Restaurants ein und schlugen uns die Bäuche voll. Mittags vertrage auch ich sowas. Lecker!




Für die Madame gabs die obligatorische Portion Lutsch-Pommes.
Kater Tom hat bereits die Segel gestrichen und kann das Elend nicht mehr sehen.




Nachdem wir gesättigt waren, drehten wir eine dritte Runde durch die Bücherstände (ohweiha!), bevor wir uns dann am späten Nachmittag aufmachten gen Heimat.




Was für ein herrlicher Tag!
Genau danach lechzt doch die Seele nach gefühlten 13 Monaten Winter.

Und falls nun jemand neugierig geworden sein sollte, was der gute Buggy eigentlich alles zu bewältigen hatte, tadaa:




Ein klein wenig ausgeufert, wie ich befürchtet habe.
Die Madame hat natürlich auch abgestaubt.




Auch hier ganz schön viel geworden.

Aber wie ich schon mehrfach sagte: 
Bücher kann man nie genug haben, und mit Büchern kann man nie früh genug anfangen.

Von daher: Passt schon.

Freitag, 5. April 2013

Die Gewinner stehen fest!

Nachdem die Madame tatsächlich den ganzen Tag verschlafen hat (die brütet doch wieder richtig was aus...), konnte sie nun endlich zur Tat schreiten.




Die Badebox geht an Sinni.




Die Beautybox geht an Andrea.




Herzlichen Glückwunsch!
Da ihr eure Mailadressen mit angegeben hattet, bekommt ihr gleich noch Post von mir.
Ihr anderen, bitte nicht traurig sein.
Vielleicht gibt es bald schon wieder eine neue Gewinnmöglichkeit!

Kleine Verzögerung

Das Gewinnspiel ist beendet, und die Vorbereitungen zur Auslosung sind bereits abgeschlossen.




Es gibt tatsächlich deutlich mehr Teilnehmer, als ich erwartet hatte.
Vielen Dank dafür!

Leider hat die Glücksfee die Segel gestrichen, während ich mit den Vorbereitungen beschäftigt war.




Die noch vorhandene Erkältung und ein dazu sehr ereignisreicher Morgen haben ihren Tribut gefordert.
Das Pflaster am Daumen ist das Ergebnis einer vor-dem-Kindergarten-Notoperation mit Omas Hilfe, nachdem die Madame sich einen Splitter fies tief in den Daumen gerissen hatte. Keine Ahnung, wo der hergekommen ist, aber einmal drin steckte er ganz schön fest.
Für die meisten Kinder sowieso ein Drama, für ein Kind mit einer Hypersensibilität nahezu der Weltuntergang.
Johanna hat es dennoch erstaunlich tapfer über sich ergehen lassen - wenn man vom Geschrei und anfänglichen Wehren einmal absieht - , aber nun ist sie wohl erschöpft.

Sobald die Madame von ihrem Nachmittagsschläfchen erwacht ist, wird die Ziehung der zwei glücklichen Gewinner erfolgen.
Versprochen.

Mittwoch, 3. April 2013

Joghurtglas mal anders

Johanna ist eine wahre Joghurtvernichtungsmaschine, und nachdem sie lange, lange Zeit nur eine einzige Sorte (aus nem ollen 500g-Becher) gegessen hat, konnten wir vor einigen Wochen tatsächlich den Speiseplan erweitern um Vanillejoghurt aus dem Glas.

Diese Gläser sind (nicht nur) eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen oder Zurückbringen, somit habe ich heute mal eine erste Idee zur Wiederverwertung umgesetzt.




Ein bißchen Masking Tape, ein paar Knöpfe, etwas Kordel, mehr braucht es nicht.
Hier in frühlingshaftem Grün, die Hoffnung (auf den kommenden Frühling) stirbt bekanntlich zuletzt.

Aber auch ein klein wenig farbenfroher:





Mit Teelichtern intus verbreiten diese ihrem neuen Zwecke zugeführten Gläser gleich noch heimelige Stimmung.




Auch, wenn die Tage nun wieder länger werden, Kerzen und Teelichter gehen immer.
Und es sieht auch noch nett aus.




Mal schauen, was mir sonst noch so einfällt. Hier stehen noch einige Joghurtgläser rum und warten darauf, zu irgendetwas ganz Schönem, ganz Zweckmäßigem umfunktioniert zu werden.

Erste Ideen nisten sich bereits in meinem Kopf ein...

Gesunder Muntermacher

In der letzten brandnooz Box befand sich unter anderem eine Packung Haferflocken von Kölln, aber mit Krokant.




85% Hafer-Vollkornflocken mit 12% Haselnusskrokant und Ahornsirup.

Eigentlich bin ich kein Freund von Haferflocken, so gar nicht. 
Sie sind mir zu staubig, zu trocken, zu matschig in Verbindung mit Joghurt oder Milch, einfach nicht mein Ding.
Dinkelflocken hingegen ja. Vor allem das große Blatt. Schön knackig, nussig.
Ich brauche was zum Beißen.
Brei sehe ich genug bei meiner Tochter, und mir selber blüht er aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwann im Alter.

Aber: Krokant, das ist natürlich etwas ganz anderes. Klingt schon knackig und bringt außerdem eine ganz eigene, leichte Süße mit. 
Und überhaupt: Die musste ich probieren!

So habe ich mir heute zum Frühstück zwei Birnen kleingeschnibbelt (seit ich schwanger bin habe ich den totalen Birnenjieper... besser als Chips und Co., hm?)...




... ein paar Löffel Vanillejoghurt hinzugegeben...




... und die krokantigen Haferflocken on top.




Alles gut vermatschen und dann genießen.




Traumhaft!
Nachsüßen braucht man gar nichts, die Flocken bringen dank Krokant und Ahornsirup ausreichend eigene Süße mit, vor allem in Verbindung mit den Birnen.

Wie erwartet sind sie schön bißfest, da staubt oder matscht überhaupt nichts.
Mit einem Affenzahn sind die Haferflocken auf Anhieb an meinen bisher geliebten Dinkelflocken vorbeigezogen und haben sie weit hinter sich gelassen.

Diese Flocken werde ich definitiv nachkaufen!

Dienstag, 2. April 2013

Hör mal, wer da hämmert!

Kennt ihr noch das gute, alte Hämmerchenspiel?

Eine Korkplatte, ein paar bunte Holzformen, Nägelchen und einen kleinen Hammer - mehr braucht es nicht für stundenlangen, kreativen Spielspaß.

Bereits ich habe als Kind damit gespielt, und ich liebe dieses mit-eigenen-Händen-kreativ-etwas-erschaffen-Spielzeug nach wie vor. Tausendmal besser als irgendwelches elektronisches Piepgedöns oder gar Computer und Co.

Wie dem auch sei, um Weihnachten herum hatte ich solch ein Nagelspiel bereits in den Händen, dachte aber, das sei noch nichts für Johanna. Vor einigen Wochen wurde ich bei unserer Ergotherapeutin eines Besseren belehrt.
Johanna liebt es, und sie spielt damit, als hätte sie nie etwas anderes gemacht.

Als ich nun vor kurzem bei tausendkind erneut über das Nagelspiel stolperte war klar:
Das müssen wir haben!




Johanna liebt es. 
Und seit wir das Spiel besitzen, hämmert sie fröhlich durch die Gegend.





Zum Einen kann man eines der enthaltenen Bildchen nachbauen, zum Anderen sind der eigenen Kreativität aber natürlich so ziemlich keine Grenzen gesetzt, und die Madame kann einfach drauf los hämmern.
Dass dabei nicht nur die Kreativität gefördert, sondern auch ganz enorm die Feinmotorik geschult wird, versteht sich von selbst.

Bei Johanna erfüllt solches Spielzeug noch einen ganz anderen Zweck: Sie braucht diesen feinmotorischen Fiddelkram, um sich zu erden. Um ein Gegengewicht zu schaffen zu Dingen und Situationen, die neu für sie sind und drohen, sie zu überfordern, vor allem im grobmotorischen Bereich (Schaukeln, Klettern, Rutschen, Springen etc... solches Gleichgewicht forderndes Turngedöns eben). Durch feinmotorische Konzentrationsarbeit holt sie sich quasi wieder runter.

Diese Möglichkeiten wollen wir ihr natürlich bieten, somit kommt das Nagelspiel gerade recht.




Im Moment scheint es genau diese Ausgabe gar nicht bei tausendkind zu geben, dafür aber so manche andere Edition mit Tierformen, Straßenzeug, Blumenelementen und und und

Ich schätze, ich werde noch den ein oder anderen "Zusatzpack" shoppen müssen.