Sonntag, 31. März 2013

Der Osterhase war da!

Johanna ist ja immer etwas eigen mit Geschenken, fühlt sich schnell überfordert von unbekannten, neuen Dingen und tritt dann lieber erst mal weinerlich die Flucht an, anstatt sich damit auseinanderzusetzen. 

Nicht so an Ostern.
Die Tradition, die Geschenke zu verstecken, spielt uns dabei sehr in die Hände.
Die Madame kann spielerisch selber entscheiden, was und wann sie es möchte, entdeckt nur langsam eines nach dem anderen, Überforderung dadurch nahezu ausgeschlossen.

Vielleicht sollten wir auch Weihnachten und Geburtstage im Osterstil feiern.

Was aber hat der Osterhase uns gebracht?

Vor einigen Wochen war ich über die Sylvanian Families gestolpert und war sofort verzaubert.
Diese niedlichen, tierischen Gesellen mussten einfach in Johannas Zimmer einziehen. 
Und sei es nur, damit ich damit spielen kann!

Um zu schauen, ob diese Serie etwas für unsere Madame ist, ob sie Gefallen daran findet, haben wir nun erst mal zwei kleine Spielsets - das Geschenkelädchen inklusive zweier Tiere und den Schuhladen - beim Osterhasen in Auftrag gegeben. 
Anbauen kann man bei anderen Gelegenheiten ja immer noch, sollte Johanna Spaß daran haben.

Der Osterhase hat pünktlich geliefert.





Vom Spielprinzip her ist es wie Playmobil oder so etwas, nur viel, viel niedlicher dank der knuddeligen Gefährten. 
Es gibt jede Menge Tierfamilien - Katzen, Hunde, Igel, Eichhörnchen, Känguruhs, Hasen und und und - und viele unterschiedliche Spielsets - Kindergarten, verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Wohnhäuser, Fahrzeuge etc. 
Und das alles wirklich bezahlbar.

Zum Glück, zum allergrößten Glück, ist die kleine Madame noch begeisterter als ich, somit bleibt es meinem Mann erspart, dass ich diese tierische Spielewelt in unserem Schlafzimmer aufbaue.




Der kleine Hund hat sich im Geschenkelädchen direkt mal eine Zahnbürste gekauft und Morgenhygiene betrieben, bevor er sich neue Schuhe kaufte und noch eine Runde durch die Läden stöberte.




Die große Hasendame wurde einfach stolz der Kamera präsentiert, bevor sie sich wieder ihrer Aufgabe als Verkäuferin widmete.




Und natürlich musste sich die Madame durch das beigelegte Faltblatt lesen und schauen, was es noch so alles zu entdecken gibt bei den Sylvanian Families.




Ich würde mal sagen, die nächsten zwei Jahre sind geschenketechnisch zu allen Gelegenheiten abgedeckt.
Und die Mama freut sich, dass sie einen Volltreffer gelandet hat.

Frohe Ostern!

Samstag, 30. März 2013

Neues von der Johanna-Front!

Was soll ich sagen?
Ich komme direkt zur Sache: 

Es zeichnen sich fulminante Fortschritte in Sachen "Esserei" ab!

Und ich platze beinahe vor Stolz und Freude.

Seit drei Tagen nun isst die Madame winzige Fitzelchen. So richtig. 
Es begann mit einem Wiener Würstchen, von dem sie sich Donnerstag ein mikroskopisch kleines Stückchen abriss (wir reden hier wirklich von Millimetern), in den Mund steckte und nach einigem sichtbaren Überlegen herunterschluckte. Anschließend präsentierte sie grinsend ihren leeren Mund.
Ein Novum!

Johanna lutscht ja nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit an allen erdenklichen Lebensmitteln herum, versteckt kleine Teile auch im Mund, holt sie jedoch stets wieder heraus, aber Stückchen - und seien sie noch so winzig - hat sie bis dato nicht runterschlucken können. 

Endlich nun kann sie diesen Schritt gehen! Und wird von Mal zu Mal mutiger.
Ich kann es kaum fassen.

Donnerstag war es wie gesagt das Wiener Würstchen, ein winziger Millimeter, aber es war das erste Mal, dass Johanna bewusst und gewollt etwas Festes heruntergeschluckt hat.
Freitag dann war es gekochter Schinken. Nicht nur einmal, sondern sie hat sich gleich mehrmals hintereinander getraut, Mini-Stückchen herunterzuschlucken.
Und heute nun hat sie sich ein ums andere Mal kleine Krümelchen eines Brötchens abgerissen und gegessen.

Ich weiß gar nicht, wer sich mehr freut. 
Die Mama oder die Madame selber. 
Denn auch sie platzt schier vor Stolz. 

Natürlich sind wir immer noch extrem weit entfernt von "normaler Nahrungsaufnahme", aber nun hat Johanna einen ganz, ganz großen, vielleicht den wichtigsten Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Und das allerwichtigste ist, dass sie immer wieder die Erfahrung macht, dass das alles ja gar nicht so schlimm ist und ihr überhaupt nichts passiert. Sagen auch unsere Logopädin und die Ergotherapeutin. 

Wir sind tatsächlich auf dem richtigen Weg. 
Und unsere Therapeuten scheinen einen tollen Job zu machen.
Ich könnte glatt heulen vor Freude...

Freitag, 29. März 2013

Frostige Ostern

Der frühe Morgen des diesjährigen Karfreitags präsentiert sich reichlich frostig, wie der Blick aus unserem Fenster im oberen Stockwerk der Wohnung zeigt.




Zum Glück bringt Johannas erste Kindergarten-Osterbastelei ordentlich Farbe ins Leben. Die eigene Aussage, rot sei ihre Lieblingsfarbe, scheint bestätigt.
Ich finds super und bin mächtig stolz auf meine Madame, dass sie so etwas fertiggestellt hat.





Apropos Kindergarten: Dort kam am gestrigen Morgen der Osterhase vorbeigehoppelt und hat auf dem ganzen Außengelände bunte Eier und Schokohasen hinterlassen. Zum Glück war das Wetter besser, so dass die Kinder im strahlenden, wenn auch sehr kalten, Sonnenschein auf die Suche gehen konnten.
Sehr schöne Idee, und Johanna erzählte mit strahlenden Augen von diesem Ereignis.

Besonderes Augenmerk möchte ich noch auf Johannas ganz eigene Interpretation unserer Kitty-Eier legen. Sehr wichtig: Die rosa "Schleife".



Mittwoch, 27. März 2013

[10+0] Es wird ein...

... Gummibärchen!

Ja, angekommen in der elften Schwangerschaftswoche erhielt ich gestern das typische Gummibärchenbild.




Ärmchen und Beinchen sind zu sehen, sogar Nase, Ober- und Unterkiefer bzw. deren Ausbildungen zeigte mir der Doc gestern. Die jedoch hätte ich alleine nicht erkannt. 
Gut so, dann können wir noch hoffen, dass der Krümel nicht die Nase meines Mannes bekommt. Sonst hätte man sie wohl schon deutlich sehen können. 
Arme und Beine hingegen fielen sofort ins Auge, und auch das schlagende Herzchen präsentierte sich deutlich auf den ersten Blick.
Wie schön!
Und wie groß der Bauchzwerg schon ist!
Stolze 3,5cm misst er bereits vom Scheitel zum Steiß.

Immer wieder ein unglaubliches Wunder, dieses kleine Leben da in meinem Bauch auf dem Bildschirm zu sehen.
Könnt man glatt sentimental werden.

Ansonsten ist der Doc weiterhin schwer zufrieden und freut sich.
Alles in Ordnung, Krümel zeitgerecht und ganz ohne Auffälligkeiten entwickelt, mir geht es abgesehen von der Übelkeit auch gut, so kann es weitergehen.

Dienstag, 26. März 2013

Katzenhafte Ostereier aus der liliput-lounge!

Die ersten Ostereier sind bei uns eingezogen.

Normalerweise - so ganz traditionell - färbt man die Eier zwar am Gründonnerstag, aber in der modernen, schnelllebigen, von Arbeit und Terminen geprägten Welt muss man ab und zu auf Alternativen ausweichen.

Johanna, ganz das kleine Mädchen, mag dieses pinke Kittykätzchen.
Madame versinkt nicht in einem rosa Mädchentraum, dafür bin ich zu wenig Mädchen, aber ein kleines bißchen rosa und Kitty darf es sein.




Man braucht nicht viel, und schnell geht es auch.
Gelber und schwarzer Filzstift, ein bißchen Bastelkleber, und aus rosa Tonpapier schneidet man sich die Schleifchen aus.
Das wars.

Sehr simpel, aber sehr effektiv.




Über diese mädchenhafte Osterbastelidee bin ich auf der liliput-lounge gestolpert.

Der Name ist hier Programm.
Eine wunderbare, informative, sehr übersichtlich und ansprechend gestaltete Seite rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Baby&Kind und das Elternsein.

Gerade jetzt dank unseres Bauchzwerges taucht wieder so manche Frage rund um die Schwangerschaft auf, die ich dort schnell und angenehm geschrieben beantwortet bekomme. Neben den üblichen Rechnern (Eisprung, Geburtstermin etc.) finden sich sowohl die Schwangerschaft Woche für Woche aufgeschlüsselt als auch die Entwicklung von Baby und Kleinkind.

Besonderen Gefallen habe ich auch an der Rubrik "Rabeneltern" gefunden, denn dort finde ich immer mal wieder Bestätigung dafür, dass ich nicht die einzige Mutter bin, die in Erziehungsfragen nicht strikt nach dem Lehrbuch vorgeht sondern ihren eigenen, manchmal von der breiten Masse abweichenden Weg beschreitet.

Für Eltern und solche, die es werden wollen, könnte sich ein Blick auf die liliput-lounge allemal lohnen.

Die Anleitung für die Kitty-Eier gibt es übrigens hier.

Sonntag, 24. März 2013

Tierisches Essvergnügen

Das Thema "Essen" ist in Bezug auf Johanna für uns natürlich eine ganz spezielle Geschichte.

Immer noch ernährt sie sich nicht "normal", sondern bleibt allen Fortschritten zum Trotz bisher strikt bei Grießbrei und Vanillejoghurt.

Dennoch oder gerade deshalb möchte ich ihr unsere "normalen" Mahlzeiten natürlich so schmackhaft wie möglich machen, und da das Auge bekanntlich mit isst, war ich schon lange auf der Suche nach einem schönen Essgeschirr für die Madame, das über die übliche Breischüssel hinausgeht.

Bei tausendkind, einem ganz wunderbaren Onlineshop rund um Baby und Kind, wurde ich nun endlich fündig.





Als Johanna dieses niedliche Essgeschirrset mit den afrikanischen Tieren sah, wollte sie es sofort einweihen. Natürlich mit ihrem Brei. 

Neben der Schüssel gibt es die passende Tasse, einen großen Teller mit unterschiedlichen Vertiefungen, Gabel und Löffel
Alles spülmaschinenfest, worüber sich die Mama natürlich besonders freut.

Es gibt viele verschiedene Designs, natürlich auch für Jungs, aber wir haben uns letztendlich für die Tierchen mit rosa, orange und braun entschieden. 

Natürlich eignet es sich auch hervorragend für den eigentlichen Zweck, "normale" Mahlzeiten ansprechend zu präsentieren.





Im Moment wird der Teller natürlich noch nicht voll beladen, die Madame spielt ja nur mit dem Essen und leckt dran rum, anstatt es zu verspeisen, aber vielleicht kommt sie mit diesem bunten, ansprechenden Geschirr ja noch etwas schneller auf den Geschmack an "richtigem" Essen.

Wir sind jedenfalls total begeistert, Johanna auf ihre kindliche Art und ich auf meine praktische, mamaartige Weise, und mit hundertprozentiger Sicherheit wird auch der Bauchzwerg solch ein Essgeschirr sein Eigen nennen dürfen.



Samstag, 23. März 2013

Eine Box voller Wohlfühlprodukte

Ich hatte das Glück, einen Gutschein für die Wohlfühlbox von medpex, einer großen Versandapotheke, zu erhalten.

Ferner hatte ich auch das Glück, rechtzeitig am Rechner zu sein, um die limitierte und rasant schnell ausverkaufte Box noch abzugreifen.




Vollgepackt mit jeder Menge Sachen kommt sie daher.

Einige Produkte in Originalgröße:
Körperlotion für trockene Haut von frei 
Waschcreme von Ducray 
Bachblüten Notfall Pulver
Sterillium von Hartmann, ein Desinfektionsmittel, praktisch für unterwegs
Energy & Health Tonikum von Yunker

Einige Proben:
Bepanthen Augentropfen 
Hyaluron Tagespflege von Eucerin
Gesichtscreme von frei
Antistax Frischgel
Nasenstrips für besseres Atmen bei Nacht
blend-a-med 3D White Luxe

Außerdem ein Tütchen mit Kresse zum selber Anpflanzen (kann man immer gebrauchen) und ein Venentrainer (kann ja auch nicht schaden).

Bis auf das Tonikum von Yunker - das bekommen beim besten Willen weder mein Mann noch ich herunter - befindet sich nichts Unbrauchbares in der Box, wenngleich ich vermutlich fast nichts davon so in der Apotheke oder im Laden gekauft hätte.

Bereits der Wert der Körperlotion von frei übersteigt den Preis der Box deutlich, der liegt nämlich bei 7,50 Euro plus Versand von 2,90 Euro, falsch machen kann man also nichts.

Bei mir stellte sich zwar kein WOW-Effekt ein, trotzdem werde ich auch die nächste Box in drei Monaten erwerben - sofern Zeit und Glück mir hold sind.

Freitag, 22. März 2013

Kindermund

Johanna spielt mit ihrer Ergotherapeutin Tine "Mama, Papa, Kind".

Johanna ist der Papa, Tine ist die Mama, Plüschkater Tom ist das Kind.

Johanna fährt mit ihrem Auto (Rollbrett) zur Arbeit (Höhle), verrichtet dort ihre Aufgaben (Hammerspiel) und kommt abends geschafft von der Arbeit nach Hause zu Tine.

Johanna zu Tine: "Du musst jetzt nicht so gucken. Du bist die Mama. Du musst kochen. Ich habe Hunger, ich komme gerade von der Arbeit."

Erstaunlich, wie schnell so kleine Kinder das Rollenverhalten durchschaut haben und ihrerseits umsetzen.
Bleibt nur die Frage, woher sie diese Ausdrucksweise hat. Wir hier zu Hause reden ganz anders miteinander, und mein Mann würde so etwas nie zu mir sagen.

Dennoch amüsant.

Donnerstag, 21. März 2013

Kleines Give-away für Badenixen und Beautyladies

Durch den Boxenwahnsinn hat sich mittlerweile viel mehr Zeug im heimischen Badezimmer angesammelt, als ich jemals verbrauchen könnte, somit habe ich ein bißchen gestöbert und zwei Kistchen für euch zusammengestellt.

Was soll das gute Zeug bei mir verstauben, wenn ich damit vielleicht noch zweien von euch eine kleine Freude machen kann?

Zum Einen haben wir eine Badebox mit Produkten von tetesept:


1. Aztekisches Kakaobutter Bad (125ml)
2. Indisches Ayurveda Bad (125ml)
3. Sinnenperlen Liebeszauber (80g, 1 Vollbad)
4. Meersalz-Ölbad Mandelblüte (65g, 1 Vollbad)
5. Bronchial Bad (20ml, 1 Vollbad)


Zum Anderen gibt es eine Beautybox mit unterschiedlichsten Produkten:


Ein bißchen was für die Nägel, ein bißchen was für die Augen, ein bißchen was für Lippen und Wangen.


Alle Produkte, sowohl fürs Bad als auch für die Schönheit, sind natürlich neu und unbenutzt!


Möchtet ihr eine der beiden Boxen gewinnen, hinterlasst mir bitte einen Kommentar unter diesem Post mit eindeutig zuzuordnendem Namen, noch besser wäre zusätzlich die Mailadresse, und teilt mir darin mit, welche der beiden Boxen ihr gewinnen möchtet.
Mitmachen kann jeder, ob mit oder ohne Blog. 
Aber über 18 Jahre alt sein müsst ihr.
Das Gewinnspiel gilt für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Natürlich dürft ihr gerne über dieses Gewinnspiel berichten, ob nun auf eurem Blog oder bei Facebook, hinterlasst mir in eurem Kommentar einfach den entsprechenden Link, und dafür wandert ein zusätzliches Los in den Lostopf. 
Das Gewinnspiel beginnt jetzt und endet mit Ablauf des 04.04.2013.
Die kleine Madame wird anschließend die Ziehung der zwei Glücklichen übernehmen.

Viel Glück!

Montag, 18. März 2013

[8+5] Ich nehme restlos alles mit

Mit Johanna hatte ich damals ja wirklich eine Bilderbuchschwangerschaft - jedenfalls, wenn man von den üblichen Schwangerschaftswehwehchen der ersten 12 Wochen ausgeht, die Komplikationen im späteren Verlauf sind auf menschliches Versagen zurückzuführen.
Mir ging es wunderprächtig, keine Spur von Übelkeit, Kreislauf, Hormonen, was auch immer...

Dieses Mal ist alles anders.
Ich nehme wirklich alles, restlos alles mit.

Nachdem ich nun bereits seit gut vier Wochen mit nahezu permanenter Übelkeit zu kämpfen habe, gesellte sich letzte Woche endlich auch das richtige Rückwärtsessen hinzu. Ebenfalls nicht nur morgens, sondern immer mal wieder am Tag. 
Erhöht die Spannung. Bleibt das Essen dieses Mal drin oder nicht? 
Das und mehr erfahren Sie nach der... ach nein, falscher Text.

Drei Tage ging es mir nun tatsächlich besser, und ich atmete bereits auf. 
Vielleicht habe ich das Schlimmste hinter mir?
Pustekuchen. Gestern war die Übelkeit wieder da.
Hätte ja sein können...

Nun gesellt sich zu den üblichen Verdächtigen Kreislauf, Hormone und Übelkeit noch ein ganz anderes, unappetitliches Wehwehchen hinzu. 
Ich erspare euch die Details, nur so viel: Ich habe bereits mein erstes entzündungshemmendes Sitzbad hinter mir.




Danke für den Tipp, Steffi, ich hoffe nur, das Zeug bringt auch was.

Apropos Hormone: Das ist ja dieses Mal auch wirklich ein Witz.
Gestern haben wir uns Tinkerbell angeschaut.
Für diejenigen, denen das nichts sagt: Die kleine Fee von PeterPan - Tinkerbell - hat eine eigene Filmreihe bekommen. Wunderschön bunt animiert, FSK 0, empfohlen ab 4 Jahren, glaube ich. 
Ein Mädchenfilm, einfach nur schön bunt.
Die kleine Fee, die nach einigem Hin und Her ihre Berufung findet und ihren Weg geht.
Herzzerreißend, taschentuchvernichtend, zu Rotz und Wasser animierend - jedenfalls, wenn man schwanger ist. 
Es ist beinahe unglaublich, aber ich hätte tatsächlich den gesamten Film hindurch vor mich hin heulen können. 
Und das, wo ich im "normalen" Leben wirklich keine Ausgeburt an Sentimentalität und Gefühlsduselei bin.

Aber irgendwie ist er trotz allem ja auch schön, dieser Ausnahmezustand...

Arno Strobel: Der Sarg

Ich habe 

Der Trakt
Das Wesen
Das Skript

von Arno Strobel mit Begeisterung verschlungen! 

Es gibt einige gute Thriller, aber nur wenige konnten mich so fesseln, wie es diese drei Werke getan haben. 
Umso mehr freute ich mich auf Der Sarg, und genau deshalb möchte ich hier in kurzen Worten über mein Leseerlebnis berichten.




"Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg."

Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. 
Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen...

So der Klappentext.

Die kurze Leseprobe hinten auf der Taschenbuchausgabe nahm mich sofort mit:

Sie wacht auf. Es ist dunkel. Zu dunkel. Sie kann nichts erkennen. Kein Lichtschein durch die Jalousien, keine Leuchtziffern auf dem Wecker. Nichts.
Sie will sich aufrichten. Es gelingt ihr nicht. Ihr Kopf schlägt dumpf gegen Holz.
Sie ist gefangen. Sie liegt in einem Sarg. Und niemand hört sie schreien.

Leider, leider konnte Arno Strobel dieses Mal meine Erwartungen nicht erfüllen.
Das Buch ist gut geschrieben, keine Frage.
Kein sprachliches Meisterwerk, aber solide Handwerkskunst.
Gerade die Szenen, in denen mit zwei der Urängsten - Gefangensein und Dunkelheit - gespielt wird, reißen sprachlich mit und machen Panik und Hilflosigkeit greifbar.

Doch viel zu früh - bereits nach etwa einem Drittel der Handlung - lässt sich erahnen, wohin der Hase läuft. Und anstatt mit ungeahnten Wendungen zu überraschen, wird die erste Ahnung viel zu schnell mehr und mehr bestätigt. So liest man den Text einfach herunter, anstatt begleitet von Aaahs und Ooohs immer wieder in neue Richtungen gelenkt zu werden. Von Spannung kann daher nicht wirklich die Rede sein, am Ende sitzt man da mit einem "Hab-ich-ja-gesagt-Gefühl".

Für Strobel-Fans sicherlich nicht verkehrt, und ich bereue diesen Kauf auch nicht, dennoch habe ich mir mehr erwartet und bin daher leicht enttäuscht von dieser spannungslosen Vorhersehbarkeit.

Sonntag, 17. März 2013

Der Frühling muss her!

Wenn es auch draußen immer noch ganz schön frostig ist, zumindest scheint heute endlich mal die Sonne und lässt den nahenden Frühling erahnen.

Passend dazu hat mein Mann es endlich geschafft, die bereits im Januar erstandenen Frühlingsdekozweige an der Decke im Flur anzubringen. 




Ein paar Stoffvögelchen und Kränzchen mit winzigen, rosa Blüten dazu, und schon weht ein Hauch von Frühling durch unseren Eingangsbereich.





Gefunden habe ich alles - wie gesagt bereits im Januar - im Depot
Schöner (Online-)Shop für nicht überteuerte Deko und sonstigen Kram. Ich mag den Laden. Nur habe ich auf wundersame Weise nie genug Geld dabei, um alles mitnehmen zu können, was mir gefällt.




Ich schätze, nun, wo das Gezweig hängt, werde ich die Tage auf die Suche nach ein paar schönen Dekoeiern gehen (oder welche mit Johanna herstellen), und dem Ganzen dann einen österlichen Touch verleihen.
Bietet sich ja an.
Bis dahin erfreue ich mich erst mal an meinen endlich fliegenden und auf den Zweigen sitzenden Vögelchen.

Donnerstag, 14. März 2013

Selbstbedienung bei Nacht

Nicht besonders hoch motiviert, aber dennoch gut gelaunt fahre ich heute morgen zur Arbeit.
Einzelhandel, ein Schuhladen der etwas größeren Sorte, rund 700qm (oder so) Verkaufsfläche, nettes Sortiment an Markenschuhen für Damen, Herren und Kinder, paar Taschen, Socken und Pflegemittel dazu, wie man sich nen Schuhladen der etwas größeren Sorte eben vorstellt.

Ich habe heute die ehrenvolle Aufgabe, den Laden aufzumachen, bin ich doch die Erste vor Ort. Doch was sehen meine müden Augen?
Da war schon jemand schneller als ich. Ganz offensichtlich ohne Schlüssel, denn das Schloss war gänzlich aus der Tür entfernt worden.
Ich werfe noch kurz nen Blick durch die Türe, sehe die Verwüstung, Licht brennt, und trete erst mal den Rückzug an.
Eingebrochen. Schon wieder.
So langsam finden wir nen jährlichen Rhythmus.

Zunächst verständige ich die Polizei, die sofort eine Streife zu schicken verspricht. Kurz danach trudelt meine Kollegin ein, die die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, als ich ihr erzähle, was offensichtlich vorgefallen ist. Sie übernimmt gleich die Telefonate mit den Chefs, während wir auf die Polizeistreife warten.

Erste eintrudelnde Kunden müssen wir mit erklärenden Worten wieder nach Hause schicken.
Bald trifft die Streife ein, und nach ersten Worten und einem Rundgang durch den Laden dürfen wir uns das Chaos mit eigenen Augen ansehen.

Als erstes fällt uns auf, dass der gesamte Laden, jeder einzelne Schuh, jeder Karton, jedes Regalbrett, der Fußboden, einfach restlos alles unter einer weißen Schicht verschwunden ist. Teure Markenschuhe fehlen artikelweise komplett, Taschen, Kasse aufgebrochen und leergeräumt - dabei haben sie uns einen Kassenschnitt mit Datum und Uhrzeit hinterlassen, den das EC-Gerät automatisch ausspuckt, vielen Dank auch - , gestrige Einnahmen ebenfalls gefunden und mitgenommen, ansonsten Chaos, wohin man schaut.

Die Streife verabschiedet sich recht schnell wieder, nachdem feststeht, dass keiner der Einbrecher mehr vor Ort ist, und wir warten auf den Beamten der Kripo.
Meine Kollegin telefoniert sich nen Wolf, und auch ich trommele nach und nach die ein oder andere Kollegin zur Chaosbeseitigung zusammen. Alle müssen ran.

Der inzwischen eingetroffene Kripobeamte klärt uns auf, dass die weiße Schicht, die über allem liegt, vom Feuerlöscher stammt, den die Täter offensichtlich benutzt haben, um ihre Spuren zu verwischen. Wird wohl gerne genutzt in der Szene.
Vielen Dank auch. Wisst ihr, was für ne Schweinerei das ist? Was ne Arbeit, dieses weiße Zeug wieder runterzubekommen? Kein Spaß. Und das liegt über dem kompletten Laden!

Pünktlich, nachdem der Kripobeamte alles aufgenommen und fotografiert hat und wieder abgezogen ist, treffen die Kolleginnen ein. Erste Fassungslosigkeit wird abgelöst vom Handlungseifer im Bemühen, diesem weißen Durcheinander Herr bzw. Frau zu werden.

Überall wuselnde, schrubbende, fluchende, aufräumende Frauen und dazwischen Kunden, die sich selbst von diesem Chaos und unseren Warnungen, den Dreck und die eingeschränkten Bezahlmethoden betreffend, nicht abschrecken lassen und munter übriggebliebene Schuhe shoppen. Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln.

Leider muss ich die Szenerie kurz vor 14 Uhr verlassen, weil die Madame aus dem Kindergarten abgeholt werden muss und ich so kurzfristig keine Kinderbetreuung organisieren kann, ich bin mir sicher, meine Kolleginnen haben noch nen anstrengenden Nachmittag. Ich selber bin ja morgen früh wieder da, mal schauen, welches Bild sich dann bietet...

Dienstag, 12. März 2013

[7+6] Nu aber wirklich!

Eins ist sicher: Nichts ist sicher.

Heute beim zweiten Arzttermin wurde nun der voraussichtliche Entbindungstermin korrigiert auf den 23.10.2013, somit bin ich nun Ende der achten Schwangerschaftswoche
Was ne Rechnerei, aber jetzt passt alles zusammen.




Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.

Außer, dass der Fleck, der unser Bauchbewohner ist, ein gutes Stück größer geworden ist.
Herztöne prima, Kindsbewegungen vorhanden, Größe passt haargenau zur errechneten Woche. Alles bestens.

Wäre da nicht die dicke Mama, die natürlich - wie auch in der ersten Schwangerschaft schon - quasi mit Befruchtung einen Anstieg des Blutdrucks verzeichnen darf oder muss. 
Nicht weiter tragisch, kann man ja was gegen machen. Und müssen wir auch. 
Also schmeiße ich nun täglich Tablettchen ein, um den übermütigen Gesellen in Schach zu halten.

Ansonsten freut sich mein Doc nach eigener Aussage und ist sehr zufrieden. 
Mama - abgesehen vom Blutdruck und den überflüssigen Kilos auf den Rippen - gesund, Urin super, Eisen super, alles super. Und Kind perfekt.

Ist doch eigentlich ne gute Ausgangslage, hm?

Meine Frage, wie das denn nun wirklich sei mit dem Haarefärben in der Schwangerschaft, beantwortete er sehr charmant mit einem Lächeln: "Wären Sie meine Tochter, ich würde es Ihnen nicht erlauben. Und Sie haben doch ne nette Haarfarbe, da muss man ja nichts dran machen."
Gut, dann muss das Braun warten bis zum nächsten Winter.

In zwei Wochen gehts schon wieder zum Arzt, da wird dann der erste "große" Ultraschall gemacht.
Ich bin gespannt.

Übrigens ist heute der zweite Tag, an dem mir nicht rund um die Uhr kotzübel ist, sondern nur morgens nach dem Aufstehen und ab und zu mal über den Tag verteilt. 
Vielleicht wird es ja wirklich langsam besser.
Schön wärs...

Sonntag, 10. März 2013

Philadelphia-Torte mit Vanille und Mandarinen

Meine Mama - und weltbeste Oma - wird morgen 60 Jahre jung.

Da kam es natürlich wie gerufen, dass ich vom gofeminin Testlabor ausgewählt wurde, mich an Philadelphia-Torten auszuprobieren.
Das entsprechende Paket fand ich in der Post, bevor die Benachrichtigung per Mail angekommen war, entsprechend groß war die Freude über Tortenring, Löffelbiskuit und ein Philadelphia-Torten-Rezeptbuch.
Die frischen Zutaten werden in Höhe von bis zu 10 Euro erstattet, sofern ich den entsprechenden Kassenbon einsende.

Nun habe ich mich eben frisch ans Werk gemacht.

Ich habe das Grundrezept noch ein klein wenig erweitert.

150g Löffelbiskuits
125g Butter
3 Pck. Philadelphia Doppelrahmstufe (à 175g)
300g Joghurt (ich habe Vanillejoghurt genommen)
3 EL Zitronensaft
1 Pck. gemahlene Gelatine (oder 6 Blatt)
75g Zucker
Früchte oder was auch immer zum Dekorieren (hier Mandarinen)




Löffelbiskuits zerbröseln und mit der zwischenzeitlich geschmolzenen Butter vermengen.
Anschließend die Mischung als Boden in eine Springform drücken (ich habe sie vorher vorsichtshalber ganz leicht gefettet - man weiß ja nie).

Philadelphia, Vanillejoghurt und Zitronensaft mit dem elektrischen Handrührgerät bearbeiten. Gemahlene Gelatine langsam hinzugeben (da ist die gemahlene Version echt angenehm in der Handhabung, ich hasse die Blätter mit Einweichen und Gedöns), anschließend den Zucker unterrühren.

An dieser Stelle schmeckt die Creme schon göttlich.

Ich habe nun noch eine Dose Mandarinen untergehoben.

Das Ganze nun schön auf dem Bröselboden verteilt, ein paar Mandarinchen obendrauf zur Dekoration, und dann kommt das gute Tortenstück für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. In diesem Fall hier nun über Nacht.




Ich hoffe, die Gelatine tut, was sie soll, und ich bete, durchs Obst verwässert die Chose nun nicht. War aber gut abgetropft, eigentlich sollte nichts schief gehen.

Morgen gibts dann vielleicht noch ein Foto vom Tortenstück aufm Teller, wenn ich schnell genug fotografieren kann.

So lecker!