Donnerstag, 3. Januar 2013

Massenware mit persönlichem Touch

Dem ein oder anderen könnte eventuell mittlerweile aufgefallen sein, dass ich begeisterte und bekennende IKEA-Kundin bin. 
Vor allem das simple, zeitlose, praktische Expedit hat es mir angetan. 
In unserem Wohnzimmer ist es nach der spontanen Renovierung bereits eingezogen. 

Heute stand ich - wie so oft - mit über dem Kopf zusammengeschlagenen Händen in Johannas Spielechaos, konnte kaum noch erkennen, wo oben und unten ist, und mir wurde klar, weiterer Stauraum für Bücher, Puzzle, Spiele und Co. muss her.
Kurzerhand schrieb ich meinem Mann eine SMS mit der Bitte, auf dem Heimweg ein kleines, weißes Expedit mitzubringen. 
Aber einfach nur so ein schnödes, weißes Regal ist ja etwas langweilig.

Also schnappte ich mir den Blümchenstoff, der von Johannas Haarspangenaufbewahrungsdingsbums und unser Pinnwand noch übrig geblieben war, baute aus unserem großen Expedit im Wohnzimmer zwei Türen (natürlich mit den dazugehörigen Korpora (ich habs gegoogelt, der Plural von Korpus heißt tatsächlich Korpora, ich konnts auch kaum glauben, und das, obwohl ich das Große Latinum habe, Asche auf mein Haupt)) aus, hinter denen eh gähnende Leere herrschte und ging ans Werk.


Wie man sieht, braucht man nicht viel: Nen Akkuschrauber und nen Tacker. 
(An dieser Stelle sei erwähnt: Den hier benutzten Tacker von Mannesmann kann ich unter keinen Umständen weiterempfehlen! Bei dem Mistding verhaken sich dauernd die Klammern vorne am Austritt. Nervig!)

Die Tür wird vom Korpus abmontiert, mit dem Stoff bespannt, und dieser wird umseitig festgetackert. 
Hat man sich beruhigt und/oder den sch*** Tacker in die Tonne geworfen, kann man die bespannten Türen wieder an die - Achtung! - Korpora montieren.
Anschließend nicht vergessen, die ausgebauten Tür-Würfelelemente auch ins neue Regal einzubauen (ne, Schatz?), und schon hat man ein recht individualisiertes Stück Massenware von IKEA.


Mir gefällt es außerordentlich gut, und auch Johanna ist sehr glücklich mit ihrem neuen Blümchenregalschrank
Ist das Kind glücklich, freut sich die Mama.

Abschließend noch eine kleine, kostenlose Weisheit meinerseits mit auf den Weg gegeben:

Mit Büchern kann man nie zu früh anfangen!



1 Kommentar:

  1. oooh, die idee ist gut, wir haben selbstverständlich auch ein expedit im zwuggel-zimmer :) im moment nur mit den plastikschubkästen, aber ich wollte da nochmal schubladen oder türchen dazukaufen :) dann hab ich ja gleich nen plan zum verhübschen :)

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