Samstag, 12. Januar 2013

Linseneintopf mit Würstchen - deftig, aber lecker!

Das Rezept habe ich in "meine Familie & ich - books, Nr. 1/2013, Suppen und Eintöpfe" gefunden.

Das Büchlein liegt üblicherweise in der Nähe von Supermarktkassen aus und wird sicherlich noch zu erhalten sein. 
Gut angelegte 3,49 Euro! Ich kann es nur empfehlen. Stehen tolle Rezepte drin!

Und da Johanna Suppen und Eintöpfen bzw. deren Brühen gegenüber nicht mehr abgeneigt ist (ich berichtete), koche ich mich nun durch dieses Büchlein.


Für 4 Portionen braucht man laut Rezept:

2 Bund Suppengrün
2 Kartoffeln
300g getrocknete, braune Linsen (Tellerlinsen)
1 Lorbeerblatt
1 TL getrockneter Thymian
1,75l Rinderbrühe
1 Bund Petersilie
1 Zwiebel
100g durchwachsener Speck
1 EL Butterschmalz
6 Paar Würstchen nach Frankfurter Art
2 EL Obstessig
Salz, Pfeffer, Zucker


Suppengrün und Kartoffeln waschen, schälen (was davon zu waschen und zu schälen ist) und in kleine Würfel schneiden. 
Die Linsen in einem Sieb kalt abbrausen (einweichen ist nicht nötig), anschließend mit dem Gemüse, den Kartoffeln, Lorbeer und Thymian in der Rinderbrühe aufkochen
Da ich grad kein Lorbeerblatt zur Hand hatte, nachdem ich heute Morgen im real ums Verrecken auch beim dritten Rundgang kein Lorbeer gefunden hatte, hab ich es einfach weggelassen. Schmeckt trotzdem prima, habe aber nun natürlich keine Vergleichswerte.
Das Ganze lässt man dann jedenfalls 30 bis 40 Minuten köcheln.

Perfekt, um nun noch schnell die Bude aufzuräumen und zu saugen, bevor Frau Mutter zum Mittagessen kommt.
Ist man damit fertig, kann man sich wieder in die Küche begeben.

Die Petersilie wird gehackt, die Zwiebel gewürfelt, ebenso wie der Speck - sofern man nicht bereits gewürfelten Speck (bzw. in meinem Fall Rohschinken) gekauft hat. 
Dachte mir, wenigstens an einer Stelle kann ich ein paar Kalorien - etwa genau drei - einsparen, daher fettarme Rohschinken-Würfel anstelle des durchwachsenen Specks. 
Angebraten werden Speck und Zwiebeln im Butterschmalz (adieu Kalorienreduzierung, es war ein netter Versuch).

Diese Mischung gibt man anschließend in die Suppe, ebenso die Würstchen. 
Die Suppe kocht nun nicht mehr, sondern wird nur noch zugedeckt erhitzt bzw. heiß gehalten.
Essig (ich habe Rotweinessig genommen) und Petersilie einrühren, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken, fertig.


Und saulecker!

Kommentare:

  1. Hmmm... ohne Rinderbrühe, schmalz, Speck & Co... supilecker siehts auf jeden Fall aus!
    Linsensuppe ist immer toll, grad nach einem kalten, herrlich erfrischendem winterspaziergang zum Aufwärmen.
    Da hab ich mir nämlich heute auch eine Supper gegönnt,allerdings eine Karotten/Kartoffel/Bulgutsuppe :-)
    Suppen sind einfach super!
    Daumen hoch
    GLG, MamaMia

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    1. Stimmt, für Vegetarier ist dieser Eintopf natürlich nicht geeignet. :) Aber in dem Buch stehen auch tolle Rezepte ohne Fleisch... Dazu komme ich auch noch. :)

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