Donnerstag, 31. Januar 2013

Das Beste fürs Kind

Das ist es doch, worum es geht, oder? 
Worum man sich als Mama oder Papa oder Oma oder Opa immer und überall Gedanken macht: Das Beste fürs Kind.

In unserem Fall für Johanna.

Wir haben eine Entscheidung getroffen.
Einige Tage (zwei Wochen?) nun habe ich mich bereits damit beschäftigt, gestern und vorgestern mit den Familienmitgliedern darüber gesprochen, die für Johanna neben mir am wichtigsten sind - nämlich Papa und Oma - und heute dann habe ich in einer sich bietenden Gelegenheit einfach aus dem Bauch heraus entschieden: Wir fahren nicht nach München. Wir fahren nirgendwohin.

Hin- und hergerissen war ich nun schon eine ganze Weile lang. War mir nicht sicher, was das Richtige, was das Beste für Johanna ist. Eigentlich bin ich mir immer noch nicht sicher, aber nun habe ich meinem Chef gesagt, dass ich im Februar doch anwesend bin, dabei bleibt es jetzt.

Hätte sich Johanna im Januar nicht so entwickelt, wie sie sich entwickelt hat, dann hätten sich gar keine Zweifel daran eingestellt, ob die stationäre Therapie weit weg in München das erste Mittel der Wahl ist oder nicht.
Aber sie hat in den letzten drei Wochen solch enorme Fortschritte gemacht, Sprünge in der Entwicklung, von denen wir vor drei Monaten noch nicht zu träumen gewagt hätten, dass ich mir nicht mehr sicher war, ob es der richtige Weg wäre, sie für vier bis sechs Wochen aus ihrem gewohnten Umfeld herauszureißen. Kindergarten, Freunde, Familie, vertraute (und liebgewonnene), wöchentliche Termine bei Daniela + Taps (Logopädin + Hund) und Tine (Ergotherapeutin) - alles weg.

Gerade für Johanna, die gewohnte Abläufe, Routine und Rituale braucht wie die Luft zum Atmen (ungelogen: wenn wir morgens nicht den richtigen Schuh - also den Rechten - zuerst anziehen, dann ist der Tag gelaufen; kann sie nicht mit umgehen, wenn ich aus Versehen mal den Linken vor dem Rechten greife und fängt an zu weinen) wäre es ein unvorstellbar riesiger Einschnitt in ihr Leben, wenn ich sie aus ihrer gewohnten Umgebung, aus dem Umfeld, das ihr die so wichtige Sicherheit bei all den unbekannten und somit verunsichernden Reizen vermittelt, herausreiße.

Ist das wirklich nötig, müssen wir ihr das wirklich antun? 
Jetzt, wo sie sich so großartig und schnell in die richtige Richtung entwickelt. 
Wo Logopädie, Ergotherapie und Osteopathie tatsächlich die Knoten zum Platzen zu bringen scheinen.

Sie schaukelt. Auf der "großen" Schaukel. Wie eine Große. Ganz hoch. Am besten mit Überschlag. Als hätte sie nie etwas anderes getan.

Um nur ein einziges von ganz vielen, unzähligen Beispielen zu nennen.

Sie hat ein Selbstvertrauen entwickelt, dass es mir die Tränchen in die Augen treibt, wenn ich mein großes Mädchen beim inzwischen so selbstverständlichen Spielen auf dem Spielplatz beobachte. Sie macht all die Dinge, von denen wir vor drei Monaten nicht zu träumen gewagt haben.
Schaukeln, Karussell fahren, Klettern in ungeahnten Höhen, sogar an Rutschen traut sie sich ganz langsam heran. 

Sie badet inzwischen richtig gerne, wir haben keinen Badewasserterror mehr. Sie putzt sich ganz allein, ganz hervorragend die Zähne. 2 Minuten lang. Ohne, dass ich sie antreiben muss.
Vor einem Jahr war es undenkbar, dass sie die Zahnbürste ohne Weinen nur in die Nähe ihres Mundes lässt.

Sie spielt mit Sand, Knete, malt sich den ganzen Körper bunt an, wenn man sie lässt.

Und nicht zuletzt der Umgang mit Nahrungsmitteln.
Sie nimmt alles in den Mund. So richtig. "Versteckt" Häppchen im Mund. Sie holt sie zwar wieder heraus (vom eigentlichen Essen sind wir immer noch weit entfernt), aber vor wenigen Monaten noch hat nur der Gedanke an so etwas Würgereiz und Gebrüll bei ihr ausgelöst. Ganz zu schweigen davon, dass sie tatsächlich etwas in den Mund genommen hätte.
Sie benutzt nun endlich ihre Zähne, macht Abdrücke in Käse, Salami, Würstchen, Gummibärchen und und und. Vor wenigen Monaten noch ebenso undenkbar wie alles andere, was sich nur in der Nähe des Mundes abspielt.

Sie löffelt immer öfter Hühnersuppe, Gemüsebrühe oder ähnliches. Inzwischen dürfen sogar kleine Kräuterblättchen drin sein. Und die isst sie mit! Unfassbar. Aber wahr.

Die gesamte Situation zu Hause hat sich entspannt. Wir haben kein Geschrei mehr am Tisch, kein Geschrei mehr beim Baden, Zähneputzen, Anziehen, kaum noch hysterische Ausbrüche. Kein Würgen mehr, kein Kotzen mehr, die Nahrung wird nicht mehr durch die Gegend gepfeffert, es ist regelrecht harmonisch geworden.

Ein Zustand, den man gut auch noch ein paar Monate ertragen kann. Bis sie endlich isst.

Muss man es da tatsächlich übers Knie brechen, sie aus ihrer gewohnten, geliebten, sicheren Umgebung herausreißen und nach München ins große Unbekannte verpflanzen?

Wir denken nicht.
Wir bleiben hier.

Wir machen weiter Logopädie, Ergotherapie, Osteopathie, haben ganz viel Spaß zu Hause, im Kindergarten und mit unseren und ihren Freunden und geben ihr die Zeit, die sie so entspannt noch braucht.

Und sollte sich bis Ende des Jahres tatsächlich immer noch nichts getan haben (was keiner von uns und auch keiner der Therapeuten glaubt), dann können wir uns ja immer noch mit dem Thema "München" auseinandersetzen.

Ich hoffe, mein Bauchgefühl trügt mich dieses Mal nicht...

Mittwoch, 30. Januar 2013

Neuer Lesestoff ist eingezogen

Ich wusste, dass ich nicht mit leeren Händen nach Hause kommen würde.
Schon, als ich die Buchhandlung in Entfernung vor mir auftauchen sah, wusste ich es.

Wahrscheinlich hätte ich gar nicht erst zu meiner Mama sagen sollen, dass wir da kurz reinschauen können.

Nur mal gucken.

Ja, ja.

Heute musste ein Klassiker für Kinder mit nach Hause kommen: Der Grüffelo.


Ein kleines Lehrstück über Furcht, Unerschrockenheit, Mut und Klugheit.
Ich liebe es, und Johanna gefällt es auch total gut. 
War höchste Zeit, dass sie den Grüffelo endlich kennenlernt.

Ein weiterer Kinderklassiker ist bei uns eingezogen:


Muss ich dazu noch irgendwas schreiben?
Gehört einfach in jedes Kinderbuchregal. 
Direkt neben den Grüffelo.

Da Johanna immer noch in ihrer Papier-zerreißen-als-Kompensation-Phase ist, habe ich beide Bücher in der dicken Pappversion mitgenommen.
Ziemlich unkaputtbar.

Und zu guter Letzt hat sich die Mutti auch ne Kleinigkeit gegönnt:


Wesen, Trakt und Skript von Arno Strobel haben mir ganz gut gefallen, daher gehe ich einfach mal davon aus, mit dem Sarg keinen Griff ins Klo getätigt zu haben.

Ich möchte mich wirklich gerne einmal ohne Blick aufs Konto in einer Buchhandlung austoben. 
Das wäre ein Traum!

Blumengirlande fürs Blumenmädchen

Auch in Johannas Zimmer zieht langsam der Frühling ein.

So haben wir uns heute hingesetzt und eine bunte Blumengirlande gebastelt. 

Zumindest die erste halbe Stunde waren "wir" es, danach hatte die Madame keine Lust und Geduld mehr, und ich durfte das Kunstwerk alleine fertigstellen.
Aber seht selbst.

Ausgangslage: Unterschiedliche bunte Blümchen aus Filz, bunte Kordeln, Holzperlen, Knöpfe und Marienkäfer.


Nachdem ich die Filzblümchen mühsam mit Nagel und Co. durchbohrt hatte, haben wir die bunten Kordeln durchgefädelt und das Ganze so zu einer Girlande zusammengetüddelt. Zwischendrin hat Johanna fleißig und sehr konzentriert die bunten Perlen aufgefädelt.




Kurz bevor dieser Arbeitsschritt beendet war hatte die Madame die Lust verloren und mich einfach am Tisch sitzen lassen.
Während ich aus ihrem Zimmer niedlichen Kindergesang vernahm, fädelte ich weiter und vollendete die Girlande an sich.
Anschließend habe ich Kordeln mit aufgefädelten Perlen um die Blüten geknotet, hier und da noch einen Knopf und den ein oder anderen Marienkäfer aufgeklebt, und fertig ist die frühlingshafte Blumengirlande.


Nun ziert das gute Stück die Wand direkt neben dem gemeinsamen Foto von Johanna und ihrer kleinen Freundin Lena und erfreut die Madame und mich gleichermaßen.


Filzblumen und Holzperlen gab es sehr günstig bei Nanu-Nana.
Kordeln, Knöpfe und Marienkäfer habe ich nach wie vor aus dem Dawanda-Shop, den ich schon ein paar mal erwähnte.

Was haltet ihr von dem bunten Ergebnis?

Dienstag, 29. Januar 2013

Sturmfrei

Der Mann geht arbeiten, und die Frau verprasst das Geld und lässt es sich gut gehen.
Antiquiertes Weltbild, aber ab und zu macht es einfach zu viel Spaß, doch genau so zu handeln und zu leben.

Mein Mann ist diese Woche auf Montage.
Somit sind wir ein reiner Frauenhaushalt, und da die Madame derzeit erfreulich früh die Segel streicht - nämlich bereits gegen 20 Uhr - habe ich phänomenale zwei bis drei Stunden am Abend ganz für mich alleine. 
Kann machen, was ich will.
Kann auch tagsüber machen, was ich will - in einem gewissen, durch Johanna abgesteckten Rahmen.
Ich muss mich zum Beispiel nicht ums Essen kümmern, wirklich gar nicht, ich muss nur auf mich und meinen Magen hören, aber es ist nicht notwendig, großartig den Kochlöffel zu schwingen. 
Einer der ganz wenigen, an einer Hand abzählbaren Vorteile, wenn man ein kleines Mädchen hat, das nicht nach Essen auf dem Tisch verlangt sondern mehr als zufrieden ist, wenn ihre Schüssel Brei oder Joghurt vor ihr steht - und der Mann auf Montage ist.

Nachdem wir, also meine Mama und ich, nun heute morgen ausgiebig Bummeln waren (siehe hier), und ich dieses tolle Kirschkernkissen in Eulenummantelung erstanden habe, machte ich es mir mit genau diesem eben auf der Couch gemütlich.
Zwickender Rücken (links unten, blöde Stelle), ziepender Unterleib (auch links unten, ebenfalls blöde Stelle), da sollte ein bißchen Wärme doch wohl helfen?
Nö.
Kein Stück.

Also legte ich einen Gang zu und ließ mir ein schönes Kleopatra-Bad ein.


Milch, Honig und Mandelöl, eine Wohltat für die Haut! 
Und erst dieser Duft!
Herrlich.
Ein sehr entspannendes, extrem pflegendes, sich total gut anfühlendes, schaumiges, unglaublich lecker duftendes Schaumbad, das die Haut verwöhnt und ein samtweiches Gefühl hinterlässt.

Es ziept und zwickt zwar immer noch alles munter vor sich hin, hinten und vorne, rechts und links, aber immerhin hatte ich einen sehr entspannten und entspannenden Abend.

Nichtsdestotrotz vermisse ich meinen Männe natürlich und bin froh, wenn er Ende der Woche wieder bei uns ist. Auch, wenn es zu niedlich ist, wenn Mann und Kind abends miteinander telefonieren.

Eigentlich ist es ganz schön krass, dass die Madame schon alt genug ist, überhaupt telefonieren zu können
Wo ist denn bitte die Zeit geblieben?

Der Januar ist schon wieder rum (keine Meldung von München übrigens - sehr nervig), das rast hier irgendwie alles, und ich habe manchmal das Gefühl, ich komme nicht mit. Bin zu langsam.
Ostern steht vor der Tür (jedenfalls wenn man den Auslagen in den Supermärkten Glauben schenken mag), Sommerkleidung kann man sich auch fast schon wieder zurecht legen, und ehe man sich versieht fällt der erste Schnee des Winters 2013/14, und Weihnachten steht vor der Tür.
Dann ist Johanna schon 4 Jahre alt.
4 Jahre!
Unglaublich...

Auf leisen Pfoten...

... kommen die allerersten, winzigen Frühlingsboten angeschlichen.

Meine Mama und ich haben den Vormittag - Wind und Wetter trotzend - für einen kleinen Stadtbummel genutzt.
Als ich die ganzen Frühlingsfarben gesehen habe, konnte ich bei Nanu-Nana einfach nicht widerstehen.

Und so sind heute Herr und Frau Wichtel bei uns eingezogen.


Neugierig begutachteten sie ihr neues Heim.


Eine grüne Wiese ausgebreitet, zwei Büsche gepflanzt, abschließend ein wenig rosa Glitzer, so kann man sich wohlfühlen.



Auch dem Herren wurde natürlich das Plätzchen bereitet.



Es ist wie im echten Leben auch: Die Männer bekommen (und brauchen?) weniger Platz.

Nun bewohnen Herr und Frau Wichtel die Laternen im Flur, und Johannas Worte trafen voll ins Schwarze: "Die passen jetzt auf unsere Wohnung auf."


Außerdem habe ich eine Eule erstanden.


Darin versteckt sich ein Kirschkernkissen.
Da es seit gestern im unteren Rücken und im Unterleib ziept und zwackt konnte ich daran einfach nicht vorbeigehen.
Mal schauen, ob es ein wenig hilft.

Montag, 28. Januar 2013

Kindermund

Johanna und die Uhrzeit.

Sie: "Mama, wie spät haben wir eigentlich?"

Ich: "Ja, wie spät haben wir denn?"

Sie nach einem Blick auf ihre "Armbanduhr": "Halb nach sechs vor eins."


Sonntag, 27. Januar 2013

Kinderspaß extrem!

Natürlich hatten wir - wie erwartet und der schlechten Stimmung vom Vortag trotzend - einen wunderbaren Vormittag auf dem Kindergeburtstag meiner Nichte, ausgerichtet im Okidoki-Land, seines Zeichens ein riesiger Indoor-Spielplatz.

Johanna war zwar die erste halbe Stunde wieder extrem schüchtern - viele Menschen, vor allem viele fremde Menschen, eine Lautstärke, gegen die ein Geschwader Düsenjets im allertiefsten Tieflug ein Fliegenfurz ist, Geschrei, Lachen, Kreischen, hunderte durcheinander redende Menschen, viele Farben, Geräusche, Spielmöglichkeiten, durch die Gegend (vornehmlich auf unseren Geburtstagstisch) fliegende Bälle, laufende, hüpfende, fahrende, krabbelnde, rennende Kinder... kurz: extrem viel, extrem laut, alles extrem.

Vor allem für Johanna.
Umso erstaunter war ich, dass sie sich nach anfänglicher Schüchternheit relativ zügig gefangen hat und auf Entdeckungstour ging.


Zunächst natürlich nicht ohne Tom, aber selbst der wurde irgendwann gut in Mamas Tasche verstaut, und dann ging es ungebremst los.


Madame ließ sich hängen.



Madame hüpfte und flog durch die Gegend - mit wehenden Haaren.



Madame erklomm ungeahnte Höhen - jedenfalls versuchte sie es.



Madame entdeckte diverse Gefährte für sich und war sichtlich amüsiert.



Madame tat so, als würde sie essen - wie immer.


Das war dann - wie immer - der Moment, in dem ersichtlich wurde, dass Johanna ein wenig anders ist.
Geduldig beantwortete ich Fragen (es waren einige der Eltern mit dort geblieben, nicht nur ich), erzählte von unseren bisherigen Erlebnissen, Krankenhausaufenthalten, Therapien, von unserem Alltag und dem, was vor uns liegt und erntete nicht nur einen ungläubigen, fassungslosen Blick.

Immer wieder stelle ich fest, dass diese Problematik, dass Essstörungen bei Kleinkindern, Körperwahrnehmungsstörungen mit diesen Auswirkungen, viel zu unbekannt sind. Die meisten Menschen, mit denen ich mich darüber unterhalten habe (die Spezialisten natürlich einmal ausgenommen), haben noch nie so etwas gehört.

Sollte man vielleicht mal ändern. Öffentlichkeitsarbeit oder so. 
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen - Eltern - mit ähnlichen Geschichten es gibt, denen immer noch die Diagnose fehlt, wodurch völlig falsch "therapiert" wird - wenn überhaupt.

Aber ich schweife schon wieder ab.

Wir hatten jedenfalls einen tolle Vormittag, Johanna hatte jede Menge Spaß, hat sich sehr viel getraut - eigentlich fast alles bis auf Rutschen, wie immer. Die Mini-Rutschen im Kleinkinderbereich zähle ich mal nicht, wenngleich es natürlich auch ein großer Fortschritt ist, dass sie immerhin dort nun herunterrutscht.


Kein Wunder, dass sie abends nicht nur eine Stunde früher als sonst ins Bett gegangen ist, sondern auch noch tatsächlich augenblicklich eingeschlafen ist. Ich konnte gar nicht so schnell das Zimmer verlassen, wie Madame anfing, leise vor sich hin zu schnarchen.

Rundum erfolgreicher Tag.

Freitag, 25. Januar 2013

Psychospielchen

Johanna ist ein schlaues, kleines Mädchen, und so kann man schon seit einigen Wochen (oder etwa schon länger?) ein Verhalten bei ihr beobachten, das ich zumindest "fragwürdig" nennen würde.

Läuft etwas nicht so, wie sie möchte, ist sie unzufrieden, bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die ihr ihrer Meinung nach zusteht, wird geschimpft, weil sie sich in irgendeiner Weise nicht richtig verhalten hat oder, oder, oder, dann hat sie schlagartig Hunger.
"Aber ich möchte doch etwas essen!", wird dann weinerlich vorgetragen.

Der Punkt ist: Sie hat in den meisten Fällen dieser Art keinen wirklichen Hunger.

Vielmehr weiß sie mit ihren gerade drei Jahren leider schon viel zu genau, dass das Thema "Essen" in Bezug auf Johanna unsere Achillesferse ist, und dass sie uns damit "kriegen" kann.
Sprich: Läuft etwas nicht optimal für sie, etwas, was die Beziehung zwischen ihr und der in der konkreten Situation aktuellen Bezugsperson (variiert zwischen Mama, Papa und Oma, zumindest beschränken sich auf uns drei meine bisherigen Beobachtungen) stören könnte, dann holt sie sich Aufmerksamkeit und Zuwendung über das Essen.
Oder versucht es.

Mittlerweile bin ich auf den Trichter gekommen und lerne Stück für Stück, echten Hunger von seelischem Hunger zu unterscheiden.
(Ich habe ein ganz krasses Déjà vu! Das musste ich doch bei mir selber auch schon lernen! Hilfe!)

Dabei handelt es sich natürlich um eine Gratwanderung für uns bzw. vor allem mich.
Gerade bei einem Kind, das essgestört ist, das sich nur von Brei und Joghurt ernährt, das zwar im Moment für seine Verhältnisse gut genährt ist, das aber bei einem "Zwischenfall" (so nenne ich es mal), wodurch es dann zur Nahrungsverweigerung kommen könnte, auch ganz schnell wieder ins Untergewicht rutschen würde, ist man als Mutter/Vater/Oma natürlich immer auf der Hut.
Lotet aus, wie weit man nun gehen kann, bevor man Gefahr läuft, den Bogen zu überspannen.
Bevor es wieder kritisch wird.

Ganz banal gesprochen habe ich auch kaum noch eine Ahnung, wie viel Johanna eigentlich essen muss, um satt zu sein. Die Angaben auf den Breipackungen beziehen sich auf Säuglinge bzw. Babys, die sich gerade vom Säugling zum Breiesser entwickeln, dass eine Dreijährige unverhältnismäßig mehr von dem Zeug braucht, liegt auf der Hand. Schon lange rühre ich den Brei frei Schnauze an. Aber wie viel braucht sie von dem Kleister? Und wie oft? Wie lange macht das Zeug satt? Wie viel Vanillejoghurt/-quark macht satt? Und wie lange? Kann es wirklich sein, dass sie alle drei Stunden Hunger hat?
Und dann auch noch zwischendurch?

Schwierig, schwierig, das alles.
Dazu ihre - ich sage es mal uncharmant und unverblümt - Psychospielchen.
"Kann ich dich so nicht für mich gewinnen, dann musst du eben Essen für mich machen. So habe ich dann deine volle Aufmerksamkeit und Fürsorge."
Ihre Masche - und ich stehe kopfschüttelnd daneben und kann es kaum fassen, dass eine Dreijährige schon derart agieren kann.

Wir müssen diese Krux loswerden.
Dieses allgegenwärtige Thema "Essen".

Hoffentlich ruft München bald an...

Die kleinen Dinge des Alltags

Etwas schier Unfassbares ist geschehen.
Etwas, wovon ich nie geglaubt hätte, dass es tatsächlich noch passieren würde, wenngleich mir mein Verstand immer sagte, dass es irgendwann so kommen musste.

Fangen wir vorne an:
Als ich 1999 von zu Hause auszog, um die große, weite Welt zu erkunden (du meine Güte, das war im letzten Jahrtausend!) und mein Leben die kommenden Jahre nach bestandenem Abitur als fleißige Studentin zu verbringen, legte ich mir schnell einen treuen Begleiter und Weggefährten zu.
Als Studentin hat man viel zu schreiben, vor allem viel mitzuschreiben, und damals, im letzten Jahrtausend (ich weiß gar nicht, wie das heute funktioniert) benutzte man dafür die Hand.
Kugelschreiber auf Papier.
So einfach war das.

Folglich legte ich mir einen ganz tollen Kugelschreiber zu. So einen dicken, mit gummierter Grifffläche versehenen Stift. Super Teil. Nicht ganz günstig, aber jede Mark (ja, damals waren es noch Deutsche Mark) wert. 
Und treu. Sehr treu!

Ich habe viel geschrieben seit dem Jahre 1999. Natürlich auch vorher schon, aber hier geht es ja um meinen Begleiter. 
Mitschriften von Vorlesungen und Seminaren, Klausuren, Zwischenprüfungen, Briefe, Geschichten, Texte, Gedankenfetzen, Worte, Worte, Worte.
Man mag es glauben oder nicht, aber ich habe nie die Mine austauschen müssen.
Der Stift schrieb und schrieb und schrieb. Ohne Unterlass, ohne Zweifel.


Bis gestern!
Ich sitze nichtsahnend im Wartezimmer unserer Logopädin, während die Madame drinnen Spaß hat mit Tante Logo und deren "Therapiehund" Taps (er ist kein richtiger Therapiehund, aber er ist immer dabei... tolles Tier) und weihe mein Geburtstagsgeschenk, das schöne Notizbuch, ein - natürlich mit meinem über alles geliebten Kugelschreiber - als mittendrin, von jetzt auf gleich, die Mine versagt. Einfach so. Ohne Vorwarnung.

Ich glaube, ich machte einen richtig dümmlichen Gesichtsausdruck. Konnte es kaum fassen. Zum Glück kam gerade niemand mit einer Kamera vorbei.
13 Jahre und ein bißchen lang hat er geschrieben. Ohne Murren.

Und nun muss ich tatsächlich die Mine auswechseln. Einfach unfassbar.
Aber natürlich werde ich es tun, denn dieser Kugelschreiber ist mir heilig. Absolut heilig. Ohne ihn verlasse ich nicht das Haus, er ist immer überall dabei. Und ich benutze nur ihn. Selbst wenn andere Stifte neben mir liegen stehe ich lieber auf und hole mir meinen Kugelschreiber, als diese billigen Kopien zu benutzen.
Bekloppt? Vielleicht. Aber das macht nichts.

Übrigens: Wer gut aufgepasst hat wird gemerkt haben, dass ich nun - nach der Ergotherapie - auch bei der Logopädie nicht mehr mit anwesend sein muss, sondern dass Madame das nun ganz gut alleine machen kann. Folglich habe ich nun nicht nur dienstags 45 Minuten für mich, sondern auch donnerstags. Welch ein Luxus! 90 Minuten pro Woche, die ich mit Lesen und/oder Schreiben verbringen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil deshalb irgendwas im Haushalt liegen bleibt.
Herrlich!

Wenn ich jetzt mal nicht ein Buch nach dem anderen "durchziehe"...

Weibliche Gedanken

Es gibt Tage, an denen geht es mir wunderprächtig. 
Mir scheint die Sonne aus dem Hintern, und wer genau hinsieht kann kleine, fröhlich zwitschernde, bunte Vögelchen um meinen Kopf kreisen sehen.

Dann gibt es Tage, da bin ich weder Fisch noch Fleisch, weiß nicht, wo ich mich lassen soll und alles ist so halb doof, aber doch auch irgendwie ooookeee... nichts Halbes und nichts Ganzes.

An anderen Tagen stehe ich morgens schon mit einem "Welt-lass-mich-heute-besser-in-Ruhe-Gefühl" auf, statt der Vögelchen ziehen Gewitterwolken ihre Bahnen und schießen sogar den ein oder anderen Blitz hinaus. Meist beruht das auf einer echt schlechten Nacht, wenig Schlaf, schnarchender Mann, womöglich albtraumgehabthabende Tochter... kurz: Bekomme ich nicht genug Schlaf ist der Tag gelaufen.

Und dann gibt es Tage wie heute.
Ich fühle mich fett. Noch fetter als sonst.
Ich müsste noch so viel machen, aber ich kann mich zu nichts aufraffen. Keine Lust.
Da hilft es auch nicht mehr, dass ich bereits einen morgendlichen Stadtbummel bei minus vier Grad hinter mich gebracht habe, weil ich für Nichte Alex, die Kleine, noch ein Geburtstagsgeschenk besorgen musste.
Eigentlich helfen frische Luft und Bewegung fast immer, aber an Tagen wie heute sind Hopfen und Malz verloren. Keine Chance. 

Bei dem Gedanken daran, dass der morgige Tag geprägt sein wird von Indoor-Kinderspielplatz morgens und eigenem Geburtstagskaffee nachmittags/abends, vergeht mir alles. Ich will doch Ruhe haben. Für mich sein. Nichts machen, niemanden sehen.
Aber nur heute. Morgen sieht das sicherlich schon wieder ganz anders aus, das alles wird bestimmt total spaßig, und es darf sich nun bitte auch niemand der direkt Betroffenen auf den Schlips getreten fühlen.
Ich hab einfach nen echt blöden Tag heute.

Woher diese Launen kommen? Wenn ich das mal wüßte, dann würde ich sie abstellen.
Sagen wir mal, ich lebe permant mit einer Art Grundunzufriedenheit, die ich aber meistens ganz weit hinten kaum sicht- und spürbar verschwinden lassen kann. Nur an manchen Tagen - so wie heute - da ist sie da. Hat sich über Nacht unbemerkt angeschlichen und treibt nun ihre bösen Spielchen.

Von unten schleichen Zweifel in mir hoch.
Bin doch so dick, ist es da wirklich ratsam, schwanger zu werden?
Abgesehen davon, dass wir hier von einem gesundheitlichen Risiko für Mutter und Kind reden... was wäre denn das für eine Schwangerschaft? Kein schöner Babybauch, weil sowieso schon mehr als genug Bauch vorhanden ist. Vermutlich könnte ich eine Schwangerschaft bis zur Entbindung problemlos verheimlichen, und im Kreißsaal rufe ich dann "Überraschung!", wenn es soweit ist.

Von Johanna gibt es keine Bauchbilder, auch da hatte ich schon nicht diesen klassischen, schönen Babybauch.
Ich hab die Madame aber auch echt gut verteilt damals, wurde einmal komplett rund. Oben, unten, vorne, hinten, nichts blieb aus. 
Die fehlenden Schwangerschaftsbilder machen mich bis heute ein wenig traurig.
Ich bin zwar kein Freund von Fotos (jedenfalls nicht von Fotos, auf denen ich zu sehen bin), mag mich nicht wirklich, aber so eine Schwangerschaft, das ist doch etwas Besonderes, erlebt Frau in der Regel nicht allzu häufig in ihrem Leben, das sollte man festhalten. Diese besonderen Momente.

Aber was bildlich festhalten, wenn nichts zu sehen sein wird beziehungsweise man es allenfalls erahnen kann? 

Auf der anderen Seite... ich bin, wie ich bin. Keinesfalls hässlich, nur etwas zu klein für mein Gewicht (und das, wo ich eh schon knapp 1,80m groß bin... wie groß müsste ich wohl sein für Idealmaße?). 
Apropos: Bevor mir hier das Wort "Idealmaß" um die Ohren gepfeffert wird. Ich möchte gar keine Idealmaße haben, nur ein paar Kilogramm weniger auf den Rippen. Und den Hüften. Und dem Hintern. Und dem Bauch. Und an den Armen... herrje, diese Arme!
Ich schweife ab.

Ich denke mir auch, ich bin nicht die erste, nicht die einzige und bestimmt nicht die letzte Frau mit zu viel auf den Rippen, die schwanger wird und im besten Fall ein gesundes Kind nach einer problemlosen Schwangerschaft bekommt. Ist es sinnvoll, mir da jetzt so einen riesigen Kopf zu machen?
Ich sage zwar jedem, der es hören will (und auch so manchem, den es gar nicht interessiert): Et kütt, wie et kütt.
Aber gesagt ist das ja leicht und schnell.

Nehme ich es tatsächlich so auf die leichte Schulter?
Spätestens nach diesem Text hier wird klar, dass dem natürlich nicht so ist.

Wird es etwas an unserem Entschluss, an einem Geschwisterchen für Johanna zu basteln, ändern?
Nein, natürlich nicht.
Aber Gedanken darf Frau sich ja machen...

Et kütt, wie et kütt.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Sugar Scrub von Lush - perfektes Peeling!

In der Pinkbox November (ich glaube, die wars) war ein kleiner, grüner Klumpen von Lush enthalten, den ich erst einmal näher identifizieren musste, bevor ich etwas mit ihm anfangen konnte.

Kleiner Exkurs zu Lush für diejenigen, die es noch nicht kennen:
- frisch und handgemacht aus frischem Obst, Gemüse und ätherischen Ölen
- frei von Tierversuchen, 100% vegetarisch, 100% palmölfreie Seifenbasis und 83% vegan
- zu ca. 38% unverpackt und der Rest in Recycling-Verpackung eingepackt
- zu ca. 60% ohne Konservierungsmittel

Hochwertige und ökologische Pflege von Kopf bis Fuß, die fröhlich aussieht, lecker duftet, definitiv pflegt und auf jeden Fall Spaß macht.

Nachzulesen hier, in meinen Augen sehr sympathisch

Zurück zum Thema.

Sugar Scrub, ein Körperpeeling.


Mit Ingwer und Fenchel geht es rauer Haut an den Kragen. Die enthaltenen Öle und der Zucker regen deine Durchblutung an. Zusätzlich schrubbt dieses Peeling ganz schön kräftig, um kleine, lästige Dellen loszuwerden. So sagst du Cellulite den Kampf an. Dieser Scrub hinterlässt deine Haut streichelweich, gut durchblutet und wunderbar duftend. 
So zu finden auf lush.de.

Neugierig probierte ich das Peeling bei einer der nächsten Duschsessions aus.
(Anmerkung am Rande: Niemals in der Nähe des fließenden Wassers liegen lassen, sonst hat man ganz schnell gar nichts mehr davon, das gute Zeug löst sich dann nämlich in Wohlgefallen auf. Wie ich darauf komme? Habe ich gelesen... ich würde hier niemals von eigenen Erfahrungen berichten.)

Ein kleines Stückchen abbrechen, in der Hand zerbröseln und dann die betreffenden Körperstellen einreiben.
Explizit ausgeschrieben ist zwar die Behandlung dieser fiesen Dellen vornehmlich an den Oberschenkeln, die jeder kennt, aber niemand hat (jedenfalls würde es niemand zugeben) - ich aber bin mit dem Peeling erst einmal nur ganz fies rauen Stellen am Körper zu Leibe gegangen.

Und ich muss sagen: Ich bin begeistert.
Total begeistert.
So begeistert, dass ich mir inzwischen zwei Klumpen, Brocken oder wie auch immer man sie nennen möchte nachbestellt habe.

Zunächst einmal besticht neben der unübersehbaren Farbe - und in Verbindung mit Wasser wird das Zeug leuchtend tiefgrün - der unwiderstehliche, leckere Duft. 
Sehr frisch, nicht aufdringlich, extrem angenehm.
Und dann die Wirkung.
Ehrlich, phänomenal.

Ich habe - vielmehr hatte - ganz fiese Ellbogen. 10er Schmirgelpapier war ein Witz dagegen. Rau, rissig, beim Anziehen musste ich die Klamotten extra überreden, sich auch an dieser Stelle weiterzubewegen, in einem Wort: katastrophal.
Nicht übertrieben.

Mit diesem Peeling habe ich meine Ellbogen behandelt. Eine winzige Menge genügt, kaum Zeitaufwand, weil ich nur kurz drüberschrubben muss, und nach der dritten Anwendung erinnern meine Problemstellen extrem an Johannas Hintern.
Auch mit ihren 3 Jahren hat sie noch ein babyzartes Popöchen.
Und meine Ellbogen stehen dem nun in nichts nach.
Sowas habe ich noch nicht erlebt, und ich habe schon viel ausprobiert.

Adieu, rissige Haut.
Willkommen, Samtgefühl.

Ich hatte bereits überlegt, damit auch mal meine hornhautgeplagten Füße zu behandeln, aber just heute habe ich gesehen, dass es nun auch ein spezielles Fußpeeling bei Lush gibt.
Keine Frage, was ich mir als nächstes gönnen werde.

Für das Beste in Mann und Frau - Gillette Rasierer auf dem Prüfstand

Mein Mann und ich dürfen für for me unseren ersten Pärchentest durchführen.
Sehr süß.

Gillette Fusion ProGlide Silvertouch 
und 
Gillette Venus & Olaz.

Weiblicher, formschöner Nassrasierer für mich.
Männlicher, testosterongeladener  Nassrasierer für meinen Mann.


Männchen: Für eine sanfte Rasur sogar bei sensibler Haut - jetzt mit elegantem silbernen Griff, der optimal in der Hand liegt.

Weibchen: Rasiert gründlich dank 5-Klingen-Technologie und versorgt die Haut schon während der Rasur mit Olaz-Pflegestoffen.

Klingt ja erst mal ziemlich gut.

Mein Mann ist komplett begeistert.
Nun hat er diesen an sich schon echt guten Rasierer zusammen mit nem echt guten Rasierschaum von Eau Thermale Avène - erhielt er mit der letzten testosterongeladenen Glossybox - benutzt, und um das Ganze perfekt abzurunden, landete anschließend auch noch eine echt gute After Shave Lotion von Shiseido Zen for Men - ebenfalls aus der Glossybox - auf seiner Haut.


Folgende Aussage gab mein Männe in etwa (ich gebe aus dem Kopf wieder) zu Protokoll: 
Der Rasierer liegt sehr gut in der Hand und gleitet durch den Lubrastrip Pflegestreifen - enthält mineralische Öle und feuchtigkeitsspendende Polymere - mühe- und reizlos über die Haut, nicht zuletzt aber auch dank des hochwertigen Rasierschaums.
Perfektes, babypopohaftes Rasurergebnis.
(Ich kann es bezeugen!)
Die After Shave Lotion sorgt für abschließende Pflege und nen extrem guten Duft.
(Auch das kann ich bezeugen!)

Ich hingegen bin von meinem weiblichen Rasurwerkzeugpendant nicht ganz so überzeugt und begeistert.


Auf langer, gerader Strecke - die Beine - ist er unschlagbar. Ich hatte diesbezüglich wohl nie etwas Besseres in der Hand. Der bewegliche Kopf passt sich optimal an, dank der Rasiergelkissen mit Olaz-Inhaltsstoffen gleitet er kaum spürbar über die Haut und hinterlässt ein seidenzartes Gefühl wie eingecremt.


Aber für die Achseln (jedenfalls für meine Achseln) ist dieser Rasierer gänzlich ungeeignet, von einer eventuellen Intimrasur ganz zu schweigen.
In diesen sehr kurvigen Gebieten wird zu viel von der Pflege abgegeben, wodurch die Härchen verkleben und nicht mehr wirklich zu rasieren sind. Oder es ziept ganz ordentlich.

Erst dachte ich, es läge an mir, an zu wenig Geschick im Umgang mit diesem neumodischen Schnickschnack, aber nein! Ich bin mit dieser Beobachtung nicht alleine, wie ich hier und dort nachlesen konnte.

Für mich bedeutet das leider, dass dieser Rasierer nicht wirklich zu mir passt
Ich bin ein bequemer Mensch, ich brauche alles aus einer Hand beziehungsweise in dem Fall aus einer Klinge.
Sprich: Ich möchte einen Rasierer für alles benutzen können.

Somit werde ich bei meinem alten Schätzchen bleiben, auch wenn der Gillette Venus & Olaz an den Beinen wie gesagt unschlagbar ist.