Dienstag, 18. Dezember 2012

Lebendiger Schredder

Ich hatte bereits berichtet, dass Johanna ihre ganz eigene Art der Kompensation hat.
Muss sie sich erden, Dinge verarbeiten, abreagieren oder was auch immer in dieser Richtung, dann leidet Papier

Kopierpapier,
Toilettenpapier,
Küchentücher,
im schlechtesten Fall ihre Bücher (die ich mittlerweile vorerst in Sicherheit gebracht habe),
Papiergeld (das inzwischen nicht mehr vorhanden ist),
Kartenspiele,
und so weiter
und so fort.

In letzter Zeit ist viel passiert, die Osteopathin scheint tatsächlich Blockaden zu lösen, die Ergotherapie bewegt etwas, Johanna traut sich schlagartig viel, viel mehr, probiert Dinge aus, an die früher nicht zu denken war, und somit stürzt ganz viel Neues auf sie ein.

Wir sehen es am Papier.
Unser wandelnder Schredder ist wieder aktiv.



In diesem Fall handelte es sich nur um Pappverpackungen des frisch hoch getragenen Einkaufs, also nichts, was nicht eh im Müll gelandet wäre. 
Damit kann ich dann gut leben.
Eine künstlerische Note ist ebenfalls zu erkennen.
Und das Kind war eine ganze Weile lang beschäftigt.

Kommentare:

  1. (kein Problem, passiert ;o) )

    Ich habe gleich gedacht, als ich die Bilder gesehen habe, dass die Anordnung schon bisschen was an Kunst erinnert, ihre Kunst. :o)
    Aber es ist gut, das sie ein Ventil im Papier findet, solang sie die Tapete an den Wänden lässt. ^^
    Ich freu mich für euch das die Ostepatie und die Ergo anzuschlagen scheint. :o)

    lg
    zelakram.blogspot.com

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    1. Es scheint tatsächlich alles anzuschlagen, ich bin gespannt, was passiert, wenn sie das alles und noch mehr in geballter Form in der stationären Therapie bekommen wird. Bis dahin werden wir Papierschnipsel-Klebe-Kunstwerke in unser Bastelrepertoire aufnehmen, glaube ich. ;)
      Gruß,
      Rebecca

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