Freitag, 16. November 2012

money, money, money...

Nun musste ich mich gerade aber erst mal hinsetzen.

Relativ gut gelaunt - endlich mal wieder ein besserer Tag - kam ich nach Hause und nahm den üblichen Umweg über den Briefkasten, bevor es hoch in die Wohnung ging.
Von dort, aus dem Briefkasten, blitzte mich schon unheilvoll der weiße Umschlag mit dem markanten Stempel der Immobilienverwaltung, die unter anderem auch für unsere Mietwohnung zuständig ist, an.
Mir war klar, dass diese Nachricht kommen würde. Das Jahr ist rum, und die Nebenkostenabrechnung steht an.

Aber muss das heute sein? Und muss das so sein?
Ein Taschengeld so kurz vor Geburtstagen und Weihnachten wär auch ok gewesen.
Aber nein. Round about 430 Euro Nachzahlung (*kreisch*), entsprechende Mieterhöhung ebenfalls enthalten (*doppelkreisch*).

Kurz zur Erklärung: Unsere Wohnung ist kein Palast. Es handelt sich um eine nette Maisonettewohnung, knapp über 80qm, kein Balkon, kein eigener Garten, 08/15 eben. Völlig ausreichend für 3 Personen, recht modern, nett... nun ja.
Die Mieten sind hier an sich nicht so der Knaller, man muss schon relativ tief in die Tasche greifen, um etwas Akzeptables zu bewohnen, damit haben wir uns abgefunden.
Auch mit der Mieterhöhung, die uns bereits letztes Jahr ereilt hat.
Aber so langsam übertreiben sie es ein wenig. 
Wo bitte kommen diese immensen Nebenkosten her?
Heizung, Warmwasser, Strom bezahlen wir extra, das alles kommt in dieser Nebenkostenabrechnung gar nicht vor. Und auch dort werden wir wohl noch nachzahlen dürfen.

Ich glaube, ich muss mich heute Abend noch mal mit meinem Mann zusammensetzen.
Entweder Umzug (die Mieten hier in diesen Häusern sind schon sehr hoch) in eine andere Wohnung, oder wir gewinnen nächste Woche im Lotto (spielen wir überhaupt Lotto?) und ziehen direkt ins bar bezahlte Eigenheim.

Und jetzt gehe ich erst mal dem schönen Geld hinterherweinen... 

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