Sonntag, 25. November 2012

Bastelalarm!

Wir haben einen bastelreichen Sonntagvormittag hinter uns.

Zunächst haben wir uns zum ersten Mal in unserem Leben an Salzteig herangewagt.

2 Tassen Mehl
1 Tasse Salz
1 Tasse Wasser
1 Löffelchen Öl


So das Rezept, das ich im Internet gefunden habe.

Johanna hatte - ganz wie erhofft - keinerlei Berührungsängste und hat sich sofort auf den Teig gestürzt.


Nach ausgiebigem Befühlen, Ertasten und Erfahren haben wir tatsächlich auch etwas aufs Backblech bekommen.


Für den Anfang müssen die obligatorischen Hand- und Fußabdrücke reichen.
An die hohe Kunst des Salzteigens tasten wir uns bei einer der nächsten Sessions heran. 
Denn Weitere werden folgen, so viel ist sicher.
Wenn diese Teigmatscherei nichts mit Wahrnehmung und Förderung derselben zu tun hat, dann wohl gar nichts.

Bei 150°C in den Ofen, nach 45min soll der Teig angeblich hart sein.
Unser Werk ist nun seit sicherlich 90min der Hitze ausgesetzt und gerade mal an den Anfängen von "ausgehärtet sein" angelangt. 
Muss man sich wohl rantasten und ist vermutlich auch von Ofen zu Ofen unterschiedlich.













So mitten im Bastelfieber konnte es das bißchen Salzteig ja nicht gewesen sein.
Glücklicherweise war noch ein Bastelprojekt aus unserer letzten Filibox übrig.
Wie bereits hier und hier berichtet, hatten wir mit der Filibox, die wir im Oktober erhalten haben, jede Menge Bastelspaß.
Das dritte Projekt, die Raketenlaterne, ist aus Zeitmangel liegen geblieben. Bis heute.


St. Martin ist zwar längst vorbei, aber das stört ein bastelwütiges Kind nicht. Und mich auch nicht. Also frisch, fromm, fröhlich, frei ans Werk gemacht.
Bei dieser Bastelidee konnte Johanna noch nicht besonders viel machen mit ihren drei Jahren, aber sie hatte jede Menge Spaß bei der Resteverwertung, während die Mama die Laterne zusammensetzte. 
Auch eine tolle Form der Beschäftigung.


Nachdem die Rakete fertig war, stürzte sich Johanna mit Kleber bewaffnet auf ein großes, weißes Blatt Papier und klebte in Schnipseltechnik die Überreste auf. 

Natürlich nicht, ohne zwischendurch eingehend den Leim an den Fingern zu befühlen. 
Am Ende kam auch dabei ein recht ansehnliches Kunstwerk heraus, welches ich noch mit übriggebliebenem Glitzer der Raketenlaterne verzierte.
























Johanna ließ schlagartig St. Martin wieder aufleben und rannte Laternenlieder schmetternd mit der Rakete durch die Wohnung, bevor sie sie spontan zu einer Handtasche umfunktionierte. Eben doch ein typisches Mädchen. Nun werden ihre Bauernhoftiere darin von A nach B und zurück transportiert.

Wir hatten jedenfalls eine Menge Bastelspaß, und ich werde mit Sicherheit noch die ein oder andere Filibox zu uns nach Hause kommen lassen.



P.S.: Die fertigen Salzteigkunstwerke reiche ich natürlich noch nach, sobald sie bemalt sind. 

Kommentare:

  1. Hallo Rebecca,
    es ist schon erstaunlich wie sich deine kleine Maus entwickelt hat! Ich freue mich mit dir darüber.
    Lass ihr ein bischen Zeit und aus den anderen Problemen wächst sie auch heraus. Ich halte nicht viel von immer neuen Therapien die das Kínd nur unnötig belasten und noch mehr stressen. Ich wünsche euch weiter viel Erfolg und Spass miteinander!! LG Regina

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    1. Hallo Regina,
      das sehe ich genauso wie du: Zu viele Therapien schaden mehr als dass sie nützen. Daher gingen und gehen wir wohldosiert an die Sache ran. Ganz untherapiert lassen kann man es leider nicht, dazu ist die Problematik zu massiv, speziell bzgl. der Essstörung. Da müssen wir einfach nachhelfen, aber eben gezielt eingesetzt. Qualität statt Quantität. :)
      Vielen Dank und liebe Grüße,
      Rebecca

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